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Sonntag, 15. November 2009


Seit ich in Berlin "Die Rebellion des Zimtsterns" besucht habe, bin ich süchtig nach Milchreis Griesbrei. Es ist für mich die ultimative Herbst-Mahlzeit. Mit Zimt und Früchten schmeckt es wirklich sehr lecker.




Ansonsten passiert bei mir nichts wirklich Weltbewegendes. Ich versuche meine täglichen Gedanken zu ordnen, kreative Schubladen zu entleeren und mich zu entspannen. Es funktioniert nicht gut. Aber mit einwenig Griesbrei und 5-Minuten Sonnenabschnitte klappts schon irgendwie.

Morgen ist Montag. Dieser Gedanke macht mich müde. Sehr müde.  



Sonntag, 6. September 2009


Wir sind in vielen Städten Europas gewesen, haben zwei gemeinsame Urlaube hinter uns und an so manchen Tagen die verrücktesten Dinge gemacht. Aber was wir in etwa zwei Jahren nicht getan haben: wir waren noch nie gemeinsam im Kino. Gestern war unsere Premiere. Das erste mal zusammen im Kino. Und ich war ganz schön aufgeregt. Wir sind in eines der ungemütlichen, viel zu teuren und großen Kinos gegangen. Mit Popcorn und Cola. Und Händchenhalten. Wir haben uns obendrein ein Hollywood Streifen angeschaut: My Sister's Keeper. Es war ein tränenreicher Film mit der entzückenden jungen Schauspielerin Abigail Breslin. Hier wurde darüber berichet. Es war ein schöner Abend an dem ich bemerkt habe, dass die Zeit viel zu schnell vergeht.

Sonntag ist ein schöner Tag. Eigentlich. Denn uneigentlich schleicht sich der Gedanke an Montag in den Nachmittagsstunden an. Und dann ist es vorbei irgendwie. Das Wochenende. Viel zu schnell. Aber wir haben uns abgelenkt und den Gedanken nicht zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Wir haben ihn einfach ausgesperrt und den leckeren Apfel-Preiselbeeren-Kuchen alleine aufgegessen.


Einen guten Start in die Woche!



                                                                                                                                         


I had a nice weekend while going to the cinema and watch this film and bake a cake. Weekends are always to short.


Have a good start in the next week!

Sonntag, 23. August 2009





Café Franck | Köln


In den frühen Stunden mit Sonnenblinzeln, bewege ich mich mit Backlöffel in den Händen und schönen Gedanken im Kopf durch die Zimmer und höre Zee Avi. Hört doch mit >

Feinen Sonntag!

In this early hours with sunlight, I'm moving through the house with good thoughts in my head and I listen to Zee Avi. Listen with me >
Good Sunday!

Sonntag, 7. Juni 2009




Ach, was habe ich bloß gesagt? Das Wetter ist schlecht. Es regnet aus Eimern und aus allen Löchern. Es ist kalt und grau. Das Foto ist mal überhaupt nicht passend zu unsere Wetterlage. Rmpf...

Bei Mistwetter komme ich dann auf wahnsinnig gute Einfälle, wie z.B. den ganzen Tag Radio zu hören um mir mehrmals am Tag sagen zu lassen, das die Wahlbeteiligung miserabel war und daß es wahrscheinlich am schlechten Wetter lag (wie bitte?)
Und was noch viel interessanter ist: aufschreiben was sich so den Tag über verteilt, auf den Autobahnen Deutschlands befindet:

ein Rucksack
Kinder
ein Reh
Wildschweine
Reifenteile
ein Hund
ein Falschfahrer
Metallteile

Naja, ich wünsche einen schönen Sonntag Abend!

The weather is really bad here! I wish the sun would come back like last week. Please!
Today I listened to the radio all day long and I wrote down all the things that were found on the highway:

a backpack, children, a deer, pieces of tire, boars, a dog, a Falschfahrer , metal parts

Happy Sunday evening!

Sonntag, 31. Mai 2009



Erste Gehversuche mit der umgebauten SX 70.

Auch wenn ich schimpfe über die Stadt in der ich lebe, manchmal finde ich es hier richtig gut. Dann wenn die Straßen voller Menschen ist, die Sonne scheint und man mit einigen lieben Menschen zusammen ist, Andere zum Small Talk trifft. Dieses Wochenende ist ganz wunderbar. Mit viel Sonne gesegnet schlenderten wir heute über das Balenfestival, welches viele kulturelle Beonderheiten bereit hielt: Eine singende Pannenkoeken Bäckerin, die bei jeder Bestellung ihre Stimme zum Besten gibt, eine Dame die am Wegesrand Hildegard Knefs berühmtesten Song singt, Ausstellungen und viele bizarre Dinge. Ausserdem findet das Jazzfestival statt, das der Stadt eine besondere Stimmung gibt. Die Sonne gibt ihr Bestes und ich musste heute des öfteren sagen, wie glücklich ich bin. Auch wenn manchmal die dicken Wolken hervorkriechen und im Schneckentempo vorbei schweben.

Ich wünsche weiterhin ein fröhliches Wochenende und hoffe ihr habt auch glückliche Momente!

There are a lot of things to do in my town at the moment. Music, art and other things. The sun is shining and I´m really happy. I hope you've happy moments, too.

Sonntag, 17. Mai 2009

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leuchte-kaffeebar, Köln-Südstadt.

Gestern habe ich etwas ganz besonderes erlebt. Wie ich schon des öfteren erwähnt habe, bin ich ein Fenstergucker. Mir fallen besondere Fenster auf und ich glotze dann auch schon mal hinein. Dort sind dann viele Dinge zu entdecken. Ich versuche mir immer vorzustellen wer in den Häusern wohnt und manchmal erzähle ich mir im Kopf ein paar Geschichten dazu.

Nun steht die Gemeinschaftsausstellung des Projekts "Horizont" der AKI, Ende Mai statt. Meine Idee war es, weiterhin Fotos von Fenstern zu machen.

Was hat das mit Horizont zu tun? Ich wollte den Begriff nicht wörtlich übernehmen, sondern es auf meinen eigenen Blick, meinen eigenen Horizont übertragen.

Da ich immer nur vor dem Fenster stehen und einen kleinen Blick erhaschen kann, habe ich mir die Aufgabe gestellt, an den Türen zu klingeln, um die Menschen kennenzulernen und einen breiteren Blick in die Wohnung, in ihr Leben zu bekommen. Meinen Horizont erweitern.

Das habe ich gestern gemacht. 3 Häuser habe ich besucht. Es kostete mich etwas Überwindung und ich denke deswegen mache ich das wieder alles auf den letzten Drücker.
Angefangen habe ich bei einem Studentenhaus. 2 Studenten empfingen mich erfreut und erzählten mir einige Dinge. Es geht mir nicht nur um die Fotos, sondern auch um die Menschen selbst. So habe ich erfahren was sie über das Studieren denken, welches Verhältnis sie zu Deutschen in Enschede haben, dass sie im Gegensatz zu anderen Studentenhäusern sehr sauber und ordentlich sind.

Diesen ersten Besuch hat mich meine digitale Kamera begleitet. Ein fataler Fehler, da ich mit diesem Ding einfach nicht mehr fotogarfieren will. Ich habe den Eindruck meine analogen Bilder leben mehr, sagen viel mehr aus. Frustriert bin ich nach dem ersten Besuch nach Hause gefahren und habe meine analoge Kamera mitgenommen. Und Pim.

Zusammen haben wir dann an einem wunderschönen historischen Haus geklingelt, wo es ersteinmal hieß die Klingel des Hauses zu finden. Es war eine altmodischer Knauf an dem man ziehen musste um die kleine Glocke in der Wohnung erklingen zu lassen. Wunderbar! Geöffnet hat mir eine Dame. Eine vornehme Familie hatte ich den Eindruck. Sehr nett haben sie uns in ihr Reich gelassen und sich von uns nicht stören lassen. Der Herr des Hauses schaute ein Radrennen im Tv, die Tochter besuchte ihre Eltern. Sie unterhielten sich über Probleme, während ich immer wieder auf das Knöpfchen drückte. Ich erfuhr, dass sie eigentlich mehr in Frankreich sind als hier in diesem wundervollen Haus.

Danach fuhren wir zu meinem Lieblingsfenster. Zuvor einige Male geklingelt, stand die alte Dame mit ihren schneeweissen Haaren am Fenster. Als ob sie auf uns gewartet hätte. Es war so beeindruckend für mich, mit dieser Dame eine Stunde zu sprechen, nebenher Fotos zu machen... Als wir uns wieder verabschiedeten war ich traurig und froh zugleich. Wenn die Fotos entwickelt sind (ich bete zu Gott, dass sie gut werden!!!), schreibe ich einen eigenen Post darüber.

Es hat meinen Horizont erweitert. Und das nicht nur in meiner Arbeit, sondern in meinem Kopf!

Einen gemütlichen Sonntag!

Montag, 13. April 2009




7:08 h und ich kann an einem freien Montag wie heute nicht mehr schlafen. Das Niesen und Naselaufen verhindert es! Ich stecke im dritten Jahr des Heuschnupfens. Zum wahnsinning werden. Da freut man sich auf den Frühling mit seinen neuen Gerüchen, Farben und warmen Temperaturen und dann so etwas! Hat jemand gute Tipps um den Kampf gegen den Heuschnupfen anzugehen?

Die letzen Tage habe ich mich hier nicht blicken lassen, da ich beschäftigt war den Frühling zu bestaunen (ich habe das laute Niesen zwischendurch einfach ignoriert). Mit dem Fahrrad in die Natur und dort zum ersten Mal wieder den Geruch der Wiesen riechen, leckeres Eis essen und mich häuslich auf dem Balkon einrichten. Wunderbar!

Gestern haben wir noch ein gemütliches und buntes Osterfrühstück in Hollandia mitgemacht, um dann gestern Abend gestärkt nach Köln zu fahren. Auf der Fahrt hierher wurden wir von Rauchnebel umgeben, da entlang der Autobahn gefühlte 1000 Osterfeuer zu sehen waren.

Gut. Jetzt noch ein bisschen Niesen und Nase schneuzen und dann gehts hoffentlich weiter in meinen Träumen... Ich wünsche euch einen schönen Ostermontag!!

Sonntag, 29. März 2009



Letzte Woche war ich in Utrecht. Ich habe noch nicht so viel darüber berichtet, da die Filmrolle immer noch in der Fotokamera verweilt und wartet endlich wieder in Gebrauch genommen zu werden.

Gestern habe ich im 2. Hand Laden ein Lottospiel ergattert. Es ist eines was ich auch als Kind in meinem Regal stehen hatte. Ein Lottospiel von Dick Bruna illustriert. Bis ich in die Niederlande gekommen bin, war mir Dick Bruna eigentlich kein Begriff. Ich habe allerdings bemerkt das der kleine weisse Hase, der mich in meiner Kindheit begleitete überall im Lande zu sehen ist. Nijntje heisst der kleine Kerl (oder ist es doch ein Mädchen?), wie ich später erfuhr.

Dick Bruna macht einfache klare Illustrationen für die Kleinsten. Gut verständlich für Kleinkinder, die nicht durch viele Details im Bild abgelenkt werden. Es werden nur Farben wie blau, gelb, rot und grün verwendet. Einfach Formen, die alles nötige erklären. Die Texte der Kinderbücher sind kurz und in Reimform geschrieben. Ich, als gelernte Erzieherin vergebe das Prädikat : Sehr wertvoll! :)

Dick Bruna zeichnet sich nicht nur durch seine Illustrtaionen für Kinder aus. Er hat ebenso viele Poster und Cover für Erwachsenen gestaltet (bei schanettes konnte man schon etwas darüber lesen).




In Utrecht (Brunas Heimatstadt) haben wir das Dick Bruna Huis besucht. Dort ist es wunderbar zu sehen wie Dinge an Kinder nahegebracht werden, die in eine Art Museum kommen. Alles in Augenhöhe der Kinder, viele interaktive Dinge zum Ausprobieren.
Auch wurden die Illustrationen für seine Cover und Poster ausgestellt, die in der oberen "Erwachsenen" Etage zu finden waren. Ich bin ein grosser Fan seiner Arbeiten und wer weiss, vielleicht sieht man ihn in einem Café in Utrecht sitzen und hat die Gelegenheit mit ihm zu sprechen...

Ach ja, heute gab es zum Frühstück ein Brot mit Kirschmarmelade!

Einen schönen Sonntag!


play

Sonntag, 1. März 2009







Immer noch nicht ganz angekommen, versuche ich jetzt noch schnell ein Lebenszeichen von mir zu geben. Ich sehe, dass ihr mich fleissig besucht. Es freut mich sehr. Das muss nochmal gesagt werden. Und das nicht oft genug.

Ich bin jetzt wieder in meinem Heim angekommen, nachdem ich mich, wie gesagt, außer Reichweite des Alltags befunden habe. Der Start hier fällt umso schwerer.

Berlin war wirklich wunderbar. Wir haben viele kleine Dinge gesehen und feine Plätze gefunden. Wir haben tatsächlich ein paar der Tipps nachgehen können. Aber dazu schreibe ich kommende Woche mehr. Ich habe mir überlegt, zwischendurch kleine Häppchen anhand der Fotos aus Berlin zu erzählen.

In jedem Fall sind wir sehr viel gelaufen, haben viele U Bahn Stationen gesehen und in vielen kleinen Cafés gesessen. Auch konnten wir uns mit der überaus netten Rebecca bekannt machen und kommende Touren planen.

Nachdem ich wieder Hauptstadtluft schnuppern konnte, stelle ich fest, dass ich doch noch ein großes Herz für Köln habe: Übersichtlich und ne große Klappe. Bemerkt habe ich, das die rheinische Frohnatur keinen Platz in Berlin findet. Die große Klappe einer Kölnerin, die auch gerne mal übers Wetter mit dem Sitznachbar im Café redet, wird gleich zugebunden und lautdicht gemacht.

Deswegen heute noch mal ein kleiners Schmanckerl aus meinem Kölner Leben:
Eines meiner Lieblingscafés in Köln ist das Café Franck in Ehrenfeld! Es gibt sehr leckeren Kuchen und dazu ein feines Ambiente. Und das beste ist, dass meine Schwester nun direkt um d´r Eck wohnt. Gestern mit Sack und Pack umgezogen wohnt sie nun im Herzen Kölns (wie ich finde).

Welche Stadt wohnt in eurem Herzen?

Randnotiz:
das macht mir gerade gute Laune...

Sonntag, 22. Februar 2009



Brandenburger Tor, ursprünglich hochgeladen von Analog Berliner

Morgen früh geht es nun endlich los. Die Kälte und das schlechte Wetter sind uns sicher, aber wir lassen unsere Stimmung dadurch nicht trüben. Nochmals lieben Dank für die vielen Tipps rund um Berlin. Ich werde euch mit Fotos und hoffentlich schönen Geschichten erfreuen können. Allerdings erst zum nächsten Wochenende. Solange steht Mädchenblogt auf Standby.

Euch allen eine schöne Woche!

Sonntag, 8. Februar 2009




Ist es euch einmal passiert das ihr Dinge nicht..wie soll ich sagen...kwijt kunt...wie es die Niederländer so schön ausdrücken. Das heisst Dinge nicht ausprechen könnt weil euch dafür ein Ventil fehlt?
Es geht nicht um die schwierigen Themen des Lebens oder den besonders ereignisreichen Erlebnisse. Es geht um das was ich jeden Tag sehe, denke, fühle. Jemanden der genauso sieht, denkt und fühlt. Natürlich nicht in allen Bereichen, aber die Grundstimmung. Um die geht es.

Habt ihr schon mal das Gefühl gehabt einen Menschen zu suchen? Ja...wahrscheinlich nach der perfekten Beziehung. Wer hat das noch nicht erlebt. Aber hattet ihr mal das Gefühl auf Suche nach einer Freundin zu sein? Ich noch nicht. Bis jetzt.

Neulich habe ich in diesem Blog gelesen: gelernt: dass man sich doch viel entspannter in einen Unikurs setzt, wenn man nicht auf der Suche nach neuen Freunden ist. verlernt: Engagement im Freundefinden zu zeigen.

Es geht nicht darum das man keine Freunde hat. Irgenwie sind immer Menschen um einen herum, die gut tun und freundlich sind, mit denen man Kaffee trinken geht und auf eine Party. Auch mal weinen kann und natürlich auch lachen. Aber ich meine vielmehr eine Leidensgenossin, eine Seelenverwandte oder besser gesagt eine die im selben Takt schlägt.

Auch das habe ich. Ein paar hundert Kilometer weit enfernt. Ich höre auch bis hier hin den Takt schlagen Ungefähr so: tik...tik...tik...tik.tik...tik...tik...tik.tik... Ungewöhnlicher Rhytmus, aber es ist gut gestimmt. Manchmal ist es schwierig, dieses Ticken wahrzunehemen, dann wenn es mal Zeit ist doch die Freundin auf dem hauseigenen Omi Sofa sitzen zu haben mit einer heissen Schokoladen und einem dämlichen Film, um dann mal wieder das wenn und aber, das warum und weshalb und die ist doof und das nervt mich oder hast du das gesehen zu besprechen... Dann reicht es nicht zu telefonieren, Briefe zu schreiben...dann will man mit jemanden vis a vis sprechen, lachen und weinen.

Das Freundschaftsding verändert sich im Laufe der Jahre. Dann wenn andere wichtige Dinge dazu kommen, wie der Beruf, der plötzlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als es in der Schule jemals war, das dann nicht mehr Zusammen-sein mit dem Freund sondern das Zusammen-leben mit dem Freund, welches auch viele der Freundinnen-Dinge ersetzt. Dann wenn man plötzlich nicht mehr im Umkreis von 10 km wohnt, sondern sich den Aufenthaltsort, je nach Beruf, Beziehung oder anderen Interssen aussucht. Dann wenn man die Entscheidung trifft, selbst einen Schritt weiter zu gehen als die, die man zurück lässt. Dann wenn man hört: Eine gute Freundschaft hält die Entfernung aus und sich fragt: Waren diese Freundschaften so gut? und bald merkt: Die wenigsten. Vielleicht eine.

Dann wenn man sich selbst fragen muss ob die eine oder andere Freundschaft noch Sinn macht? Wenn man merkt man hat sich nichts zu sagen. Der Takt ist dann nicht mehr der gleiche und es hört sich grausam an.
Soll man den alten Pantoffel dann weiter tragen oder mutig sein und ein paar Neue suchen, in der Hoffnung das sie in der benötigten Grösse zu haben sind?
Mutig sein und vielleicht mal eine Weile kalte Füsse haben.

Aber auch hier klappt das Suchen nicht. Es ist wie mit allen Dingen die man sich wünscht und nicht kaufen kann. Wenn sich der Umkreis verändern, man in einem neuen Land ist, andere Gewohnheiten als bisher hat und die Interessen sich ändern ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch in Sachen Freudschaft etwas ändert. Sich Zeit nehmen und hin und wieder die kalten Füße in Kauf nehmen.

Sonntag, 18. Januar 2009


Gestern fragte er, ob sie nicht getrennt frühstücken könnten. Die Stullen in der Küche schmierern und dann geht jeder seinen Gang. Kein Sonntagsfrühsück also. Sie stimmte zu.

Er hört Hundred Reasons.


Sie hört Ingrid Michaelson.

Sonntag, 4. Januar 2009




Es gibt Regeln die eingehalten werden müssen.

Man geht nicht über eine rote Ampel, hält die Gabel links und das Messer rechts, man sagt die zauberhaften Worte wie bitte und danke, gibt bei einer Begrüßung die Hand und drückt fest zu (das, so sagt man zeige Charakter).

Manche Herren halten den Damen die Türe auf, nehmen ihnen den Mantel ab und rücken den Stuhl. Die Begleitperson wird höflich vorgestellt, man steht für die ältere Dame im Bus auf und lächelt dem Nachbarn freundlich zu.

Wir drehen uns im Fahrstuhl immer Richtung Tür und unterhalten uns im Flüsterton. Dem Gesprächspartner wird in die Augen geschaut und ein Sicherheitsabstand von mindestens einer Atemlänge eingehalten. Bei einem verwählten Anruf sagt man: oh, da habe ich mich wohl verwählt und legt nicht einfach auf.

Zu Feierlichkeiten soll gefälligst angerufen (besser noch geschrieben) und auf sms verzichtet werden (So!). Guten Tag und Auf Wiedersehen, darüber muss nicht gesprochen werden.

Und der Montag ist kein Sonntag ist kein Samstag und meist kein Feiertag. So sagt es der Kalender, der liebe Gott und Tante Trudi von nebenan.

Manchmal müssen Regeln gebrochen werden.

play


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Sonntag, 28. Dezember 2008




Es hört sich glaubwürdig an, wenn sie sagen, es müsse sich etwas verändern. Für jeden. Zu verschiedenen Zeitpunkten. Eine Notwendigkeit. Die 2. Halbzeit mit einem schrillen Pfiff beginnen und über den unebenen Grund laufen. Langsam aber stetig auf unebenen Grund. Dabei Altes mitnehmen und Neues suchen. Den Koffer füllen mit Unausgesprochenen und ungetanen Taten.

Hin und wieder zurück laufen um sich den strengen Fragen der Anderen auszusetzen und aushalten, sich manchmal beobachtet zu fühlen. Sich von einer Kamera begleitet zu fühlen, die Momente festhält und archiviert. Sich mit Anderen verbünden, jemanden folgen oder auch mal selbst führen um über den Berg zu gehen, der einem so bekannt ist.


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Sonntag, 16. November 2008




Ein Versuch war es wert, früh mit meinen Aufgaben zu beginnen um sie gut und ohne Stress zu machen. Aber irgendwie bin ich trotz alledem nicht fertig geworden: eine Präsenation über einen Film den ich machen soll, indem ich Atmosphäre und blabla verdeutliche. Mmh, keine Ahnung wie ich das anstellen soll, da ich doch überhaupt nicht genau weiss wie ich es bildlich umsetzen werde. Ich weiss nur, dass es ein StopMotion Film wird, so wie dieser oder dieser (natürlich nicht so aufwendig und lang. Ich habe nur 30 Sekunden zu füllen) Naja, ich weiss das es inhaltlich um Das Leben ist eine Schale voller Kirschen gehen wird. Verwirrend? Ja, finde ich auch. Ich brauche Ideen. Sofort!

Sonntag, 26. Oktober 2008



Manchmal habe ich nichts zu lachen. Dann, wenn mein Lachen verstummt und meine Mundwinkel den Weg nach unten suchen, ist nicht gut mit mir Kirschen essen. Dabei soll das Leben doch wie eine Schale voller Kirschen sein. Wie saftige, dunkelrote Kirschen.

Doch manchmal verschlucke ich den Kern und ich kann nur noch schwer luftholen. Tief ein- und ausatmen und den Faden wieder in die Hand nehmen...das gelingt mir dann nicht mehr. Dann beginnt das Chaos um mich herum, alles verschwimmt vor meinen Augen und ich verliere meinen Weg.

Aber dann spucke ich den kleinen Kern wieder aus. Ganz weit (Ich bin gut im Kirschkernweitspucken). Ich sehe ihn dann noch immer auf dem Boden liegen und irgendwann, vielleicht, ist wieder Gras über die Sache gewachsen.

Manchmal nicht.
Es liegen einige Kerne um mich herum. Wenige, aber sie liegen dort und erinnern stets an das nicht mehr Luftholen können und an den Faden der gerissen ist. Aber das ist das Leben. Das Leben wie eine Schale voller Kirschen...mit Kernen.

Sonntag, 5. Oktober 2008

polaroid postcards


Bei Flickr kann man sich in verschiedenen Gruppen anmelden, in denen bestimmte Fotos zu einem Thema gepostet werden können, von Beautiful Breakfast bishin zu Washing Machines ist alles dabei.Eine besonders schöne Gruppe ist diese: Polaroid Postcards. Dort werden Polaroid Postkarten in die ganze Welt verstreut. Auf diese Weise habe ich bisher 2 Polaroids aus den USA geschickt bekommen. Echt eine wundervolle Ideen. Gestern ging von hier aus ein Polaroid in Richtung Russland und eines nach Schweden. Ich bin gespannt, wann sie ankommen werden.

Arrgh, ich drück mich an diesem Regensonntag vor der Arbeit. Ich stricke und internette durch die Gegend. Ich muss was für mein "Poesie Projekt" tun und zwar jetzt!

Montag, 29. September 2008

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Das Wochenende ist vorbei und der Montag hat mit Regen begonnen. Nachdem wir nun die letzten Tage das schönste Herbstwetter hatten beginnt auch deutlich zu werden das der Herbst auch seine Schattenseiten hat. Regen und Wind (vor allen dingen auf dem platten Land). Aber das hat auch was positives: man kann schön zuhause sitzen und gemütlich auf dem Sofa stricken. Hahaha, das hört sich an..! Ich werde langsam aber sicher alt :) Wie schön!

Sonntag war wieder Backtag. Ich habe einen Apfelkuchen (sehr fein) gemacht. Es war ein schönes Wochenende mit viel Sonne und und auch ein bissl Arbeit fürs Studium...Mooi!

Sonntag, 21. September 2008





Der Herbst steht dort.
Vor der Tür.
Klopft an.
1x, 2x.
Beim dritten mal müssen wir ihn hinein lassen, ihm einen Platz auf dem Sofa und eine heisse Tasse Kakao anbieten,

den Plattenspieler in Gang setzen und genießen...

Sonntag, 20. Juli 2008


Da in mir die bäckerin innewohnt halte ich auch immer ausschau nach interessanten backideen im internet. Ein paar gute seiten habe ich entdeckt. Via The Coterie habe ich eine nette geschenkidee für z.b den besuch der schwiegermutter in spe entdeckt, die ich heute ausprobiert habe. Heather hat bananenbrot in einen blumentopf gebacken. ich allerdings habe es mit einem gewöhnlichen marmorkuchen versucht. Es ist gut geglückt, auch wenn die backzeiten sich in einem solchen topf verändern. Morgen können sich die kollegen von pim freuen...die sind meine versuchskaninchen. Dies war also die generalprobe, bis es zur premiere nochmals überarbeitet und auf neu gebacken wird.

Hier die Version "Koek Oranje" für Nath.