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Sonntag, 3. Januar 2010


death and all his friends, ursprünglich hochgeladen von paper.lilies


Ich habe verlernt alleine zu fliegen.

Wenn du gewöhnt bist im Takt eines Anderen deine Flügel zu schlagen, bemerkst du erst die Stille die dich umgibt.

Montag, 21. Dezember 2009



Manchmal halte ich den Atem an um für einen kurzen Moment zu überprüfen das ich lebe. Dann, wenn ich nach Luft schnappen muss, schaue ich mich um und stelle fest, dass die Welt sich tatsächlich weiterdreht ohne einmal eine Verschnaufpause zu machen.

Manchmal würde ich mich gerne dagegen stemmen und sie zwingen inne zu halten. Nur für einen Wimpernschlag. Dann würde sie nämlich merken, dass es mehr gibt als sich zu drehen.

Innehalten. Augen zu. Augen auf.

Samstag, 17. Oktober 2009


Guten Morgen liebe Blogger-Mädchen!

Ich sollte vielleicht öfter mal fragen wie es euch geht?! Das gehört sich eigentlich bei einem ordentlichen Besuch in meiner kleinen Stube.  Also: In welcher Stimmung seid ihr gerade? Was habt ihr heute vor? Welchen Gedanken hattet ihr beim ersten Augenaufschlag?

Ich bekomme immer große Augen, wenn ich am Abend sehe wie viele Menschen mich im Laufe des Tages besucht haben. Hach, manchmal würde ich gerne eine großes Loch in die Welt des Internets schneiden um zu gucken wer oder was ich dahinter verbirgt. Die vernetzten Internetstraßen entlang gehen, in alle Fenster schauen und kurz "Guten Tag!" sagen. Ich würde in Kinder und Jugendzimmer blicken, Mütter mit ihren Kinder spielen sehen, Studenten die einen großen Stapeln Bücher wälzen müssen, Mädchen die ihre Gedanken auf Papier bringen, stricken, zeichnen oder in die Luft gucken. Dann in die Augen blicken und die Stimmen hören. Laute, leise, kleine, große, vorsichtige und lustige Töne. Nicht alles was ich dann sehen und hören werde, wird mir gefallen. Ich werde nicht alle mögen. Ganz sicher nicht. Und mich werden sie auch nicht alle leiden können. So wie im richtige Leben. Es würde aber auch Momente geben, die mich packen und mitreißen und mein Leben neu bestimmen. Das richtige Leben ist groß. Es gibt noch viel zu entdecken. Das hier ist ein Fragment von mir. Mädchen ist im wahren Leben noch mehr. Oder vielleicht manchmal weniger. So wie die Wolken gerade stehen. Nicole eben.

Frl. Zucker hat mich gestern zu diesen Gedanken gebracht.  Ganz einer Meinung bin ich mit einem ihrer Blogbesucher. Er schreibt:
Ich mag das Internet, weil sich trotz willkürlicher Entfernung viele ähnliche Gedanken, Ideen & andere selbstgemachte Kunstwerke super & barrierefrei austauschen lassen. in den meisten Fällen sind die Menschen "dahinter" in "Wirklichkeit" keine Enttäuschung dessen, was sie im Netz von sich preisgeben. Diese einst noch große Kluft des "reallife" und "online" verschwindet immer mehr und ich finde es nicht schlecht.

Einen schönen Tag allerseits!

Montag, 10. August 2009






Saint Clair | Frankreich

“Ich sauge den Sommer in mich ein wie die Wildbienen den Honig. Ich sammle mir einen großen Sommerklumpen zusammen, und von dem werde ich leben, wenn… wenn es nicht mehr Sommer ist. Und weißt du, woraus der besteht? Es ist ein einziger großer Kuchen aus Sonnenaufgängen und Blaubeerreisig mit reifen Beeren und Sommersprossen, die du auf den Armen hast, und abendlichem Mondschein über dem Fluss und Sternenhimmel und Wald in der Mittagshitze. Voll von Abendlicht auf den Fichten und kleinen Regenschauern und all so was. Und voller Eichhörnchen und Füchse und Hasen und Elche und dazu alle Wildpferde, die wir kennen. Und auch noch unser Schwimmen und Reiten im Wald, ja, da hörst du, daß mein großer Kuchen aus allem besteht, was Sommer ist.”

Astrid Lindgren, Ronja Räubertochter


Ich bin wieder zurück. Die Eindrücke aus dem Osten lassen noch etwas auf sich warten...Bis dahin noch ein paar Sommerträume.

Eine schöne Woche!



I'm back from the East. More thoughts and pictures later this week. Till then more summer dreams...
Happy week!

Sonntag, 15. Februar 2009





Da ich dieses Lied gerade rauf unter runter höre, habe ich mal den Text aufgeschrieben. Vielleicht möchte die Eine oder Andere es gerne verstehen können. Wunderhübscher Text wie ich finde.

Das Foto erinnert mich an den Frühling, der doch noch auf sich warten lässt, nachdem es heute den ganzen Tag geschneit hat. Oh lieber Wetterfrosch...lasse es nächste Woche nicht schneien, nicht regnen, nichts davon. Kalt darf es sein, aber bitte bitte liebe Sonne, schau mal die Tage vorbei! Dann gehts nämlich ersteinmal nach Köln um ein bisschen Karneval zu feiern. Und danach endlich endlich nach Berlin!


Die schönste Erinnerung vom Wochenende ist, dass er und ich vor dem Fenster saßen um den Schwarm Vögel zu beobachten. Sie suchten vermutlich eine Schlafplatz und drehten etwa eine halbe Stunde viele Runden, bevor sie dann aus unserem Blickfeld verschwanden.

Was ist deine schönste Erinnerung vom Wochenende?

Gute Nacht! (und wenn du später vorbei schaust einen wunderschönen guten Wochenanfang!)

Montag, 5. Januar 2009




Und während man den Berg überquert und die Spuren anderer folgt und auch mal wieder verlässt und eigene Spuren hinterlässt, wird deutlich das sie recht haben. Es ist eine Notwendigkeit. Um es zu stärken - das Rückgrat. Es gibt zuviele von denen die nicht gerade stehen können. Sie haben es verpasst, es gerade zu rücken - oder vielmehr, sie konnten es nicht. Da hilft auch nicht der Schluck aus der Tasse Tee und abwarten.

Aber manche haben das Glück und können auch mal eine Verschnaufpause machen, sich in den Sesselift setzen und sich tragen lassen. Unbekümmert und ohne den nächsten Schritt zu bedenken. Dann kann darüber nachgedacht werden, was nötig ist für diese Reise. Damit die Last nicht zu groß wird, müssen manchmal Dinge ausgesondert werden. Nicht das ihr denkt, das sei einfach. Aber auch das ist eine Notwendigkeit.

Es wird kalt und die Sehnsucht nach wärmeren Tagen ist vorprogrammiert. Die Schwere der Dunkelheit muss überwunden und die Leichtigkeit dieser Zeit gefunden werden. Das Schwerelose ist da, man muss nur genau hinschauen, zwischen die Zeilen sehen.

Und so ist es der Lauf der Dinge, der uns bestimmt.






mehr

Montag, 29. Dezember 2008





"Die ganze Welt ist voll von Sachen, und es ist wirklich nötig, dass jemand sie findet."

Pippi Langstrumpf

Dieses wunderbare Zitat habe ich bei Mirjam gefunden. Es ist so wahr! Ich finde man sollte viel mehr schöne Dinge finden. Allzeit mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen und das Gefundene in eine Kiste legen. So wie bei Amelie, die eine Kiste von dem kleinen Jungen findet, der in ihrer Wohnung gewohnt hat... Und ich meine nicht nur die Dinge zum Anfassen, sondern auch das Riechen, Schmecken, Fühlen und Hören...ja, das darf auch nicht fehlen.

Die letzten Tage im Jahr gehen mit einem Sammeln von schönen Dingen vorbei. Es ist eiskalt und die Sonne scheint. Ich sehe meinen Atem und spüre die Luft. Es gibt im Winter doch nichts schöneres.



Die Zeit heute und gestern im Wald verbracht. Dabei sind noch ein paar Bilder zu "Unausgesprochen" entstanden. In Bearbeitung!

Sonntag, 28. Dezember 2008




Es hört sich glaubwürdig an, wenn sie sagen, es müsse sich etwas verändern. Für jeden. Zu verschiedenen Zeitpunkten. Eine Notwendigkeit. Die 2. Halbzeit mit einem schrillen Pfiff beginnen und über den unebenen Grund laufen. Langsam aber stetig auf unebenen Grund. Dabei Altes mitnehmen und Neues suchen. Den Koffer füllen mit Unausgesprochenen und ungetanen Taten.

Hin und wieder zurück laufen um sich den strengen Fragen der Anderen auszusetzen und aushalten, sich manchmal beobachtet zu fühlen. Sich von einer Kamera begleitet zu fühlen, die Momente festhält und archiviert. Sich mit Anderen verbünden, jemanden folgen oder auch mal selbst führen um über den Berg zu gehen, der einem so bekannt ist.


+

Freitag, 19. Dezember 2008



Heute passend zum Typografie Tag (heute in der Fh) diesen tierischen Link. Es ist so zauberhaft gemacht. Pim stöbert im Internet und schickt mir Dinge zu die mir gefallen könnten. Praktisch :)

Typografie ist etwas wunderbares. Aber leider bin ich noch nicht wirklich in der Materie drin. Ich finde es seltsam Schrift nicht mehr als Schrift zu sehen sondern mehr als Form die man gebraucht. Ich habe bisher Schrift eher gefühlsmässig eingesetzt und lag meist richtig. Aber wenn jemand von mir verlangt diese bewusst einzusetzen wird´s schwieriger. Aber ich steck noch in den Kinderschuhen. Das Laufen muss noch geübt werden...

Dienstag, 16. Dezember 2008





Wer hat Ideen zu verschenken? Ideen die sich um Schnee drehen? Was verbindet ihr mit Schnee? Welche Gedichte, Zitate, Wörter, Filme, Lieder, Bücher fallen euch dazu ein? So was wie: "Abc, die Katze lief im Schnee..." oder "Leise rieselt..." oder, oder ? Alle Sprachen sind erlaubt.

Schnee. Darum geht es.

Bitte. Danke!

Montag, 11. August 2008



Als ich heute Abend daran denke, mit einem Herz und einem Magen wie Pudding, sage ich mir, dass das Leben letztlich vielleicht das ist: eine Menge Verzweiflung, aber auch ein paar Momente der Schönheit, in denen die Zeit nicht mehr die gleiche ist. Es war, als hätten die Noten einen Spalt innerhalb der Zeit geöfffnet, eine Art Unterbrechung, ein Anderswo im Hier, ein Immer im Nie.
"L´Élégance du hérisson" Muriel Barbery

Das ist eines der Bücher das ich in unserem Urlaub gelesen habe. Und ich kann euch sagen, ich habe viel gelesen! Ich hatte endlich wieder freie Zeit, einen freien Kopf. Endlich mal wieder in andere, nicht in meine eigene Geschichte begeben. Es war wunderbar. Ich habe Zeit gehabt die Katzen zu beobachten, die Vögel zu hören und einfach die Seele baumeln zu lassen. Pim und ich sind viele Kilometer mit dem "Steve Urkel"-Auto durch die Provence gefahren. Es ist wunderschön. Ich kann den Lavendel noch riechen und das Salz auf der Haut spüren...

Dienstag, 22. Juli 2008


Jetzt wohne ich nun schon ein Jahr in den Niederlanden. Die Zeit ist wie im Fluge vergangen. Einiges hat sich verändert, anders ist geblieben. Ich verbringe nun in Enschede mehr Zeit als in Köln, auch wenn ich frei habe und meine Heimatstadt und dem damit verbundenen Leben einen, naja mehrere, Besuche abstatten könnte. Aber ich bin hier. In Enschede, in der Stadt über die ich nicht so nette Dinge gesagt habe. Nun sehe ich kleine, andere Dinge die wichtig geworden sind. Ich habe ein zweites Zuhause. Das ist doch nicht schlecht, oder? Hier merke ich was wichtig ist und was nicht. Hier kann ich selektieren und die Dinge mit Abstand betrachten. Freunde suchen oder auch nicht. Menschen mögen oder nicht. Andere erinnern oder auch vergessen.

Auf den richtigen Moment warten oder besser gesagt den Moment von alleine auf mich zukommen lassen. Es geht alles von ganz alleine. Der Weg hierher ging von selbst, feste Freundschaften waren plötzlich aus dem nichts da und der Rest, naja der lief auch sehr gut:

Pim und ich wohnen nun seit 4,5 Monaten zusammen und wir haben es mittlerweile sehr schön hier. Die Ferien habe ich bisher dazu genutzt einiges zu verschönern, gemütlicher zu machen. Auch deswegen bin ich hier und nicht in Köln. Aber die Zeit wird wieder kommen, in der ich Köln vermisse...dann hole ich mir wieder eine kölsche Dosis und das Leben hier in Enschede kann weiter gehen.

Mein Leben hat sich verändert, das in Köln auch.

Freitag, 28. März 2008

nath.


Ein paar Tage mit dir entschädigen für ein restliches Leben ohne dich. Ich lächle dir nach, wenn du gehst. Und ich schreie dir die drei Worte hinterher, die meine Welt erklären. Nicht, um dich zum Zurückkommen zu bewegen. Sondern weil sie dir nicht abhanden kommen sollen. Ich möchte, dass du meine Liebe mitnimmst, auch wenn ich zurückbleibe.

unbekannt

Samstag, 15. März 2008

leicht sein



das untere motiv habe ich in kopenhagen auf einem friedhof entdeckt. die blüten des baumes hingen über ein kindergrab, das mit kleinen dinge wie diesem fisch geschmückt war. sehr schön und traurig!

das zitat habe ich zugefügt, da ich zufällig darauf gestossen bin als ich nach einem passenden text für die ton schale gesucht habe.diesen werde ich dafür verwenden.

Montag, 3. März 2008

Vom Schreiben - Paulo Coelho

'Schreib! Sei es ein Brief oder ein Tagebuch oder Notizen, während du telefonierst - aber schreib!

Wenn du deine Rolle in der Welt besser verstehen willst, dann schreib. Versuche deine Seele ins Schreiben zu legen, auch wenn niemand es liest, oder, was schlimmer ist, jemand es liest, obwohl du es nicht wolltest. Der einfache Akt des Schreibens hilft uns, die Gedanken zu ordnen und klar zu sehen, was uns umgibt. Ein Stück Papier und ein Kugelschreiber können Wunder bewirken - Schmerzen heilen, Träume in Erfüllung gehen lassen, verlorene Hoffnung wiederbringen.
Im Wort liegt Kraft.'

Mittwoch, 6. Februar 2008

von glückspilzen, cowboys und piraten oder das warten auf den sommer!


Karneval 2007/2008 ist nun heute mit aschermittwoch vorbei. der nubbel ist gestern nacht ohne mich verbrannt worden. ich habe im stillen in enschede getrauert, dass nun wieder alles vorbei ist :). die menschen packen ihre roten nasen wieder in den schrank und die meinsten von ihnen gehen wieder in den keller lachen. schade, dass nicht ganzjährig karneval gefeiert wird. die spontanen gespräche mit fremden leuten auf der strasse werden jetzt nicht mehr so oft stattfinden, aber auch nicht, dass menschen im café dir sagen: "holland ist scheisse" und "du bist dick". es wird im jahr jedoch ein paar momente geben, an denen das karnevalsgefühl wieder aufkommt, dann wenn in köln die sonne lacht , kölsch in den parks getrunken und wieder zusammen die fussball-em auf den vielen bildschirmen in der stadt geguckt wird. das ende des karnevals bedeutet für mich, das warten auf den sommer...

Samstag, 12. Januar 2008

zi.tat.e



















"ich könnte auf der Stelle sterben,clem. ich bin einfach glücklich! so etwas habe ich noch nie zuvor gefühlt. ich bin genau da, wo ich sein will."



eternal sunshine of the spotless mind.

Dienstag, 8. Januar 2008

zuhause


jetzt ist es schon der 8. tag im neuen jahr und ich habe immer noch nicht alle neujahrsgrüsse verschickt. heute ist so ein tag, an dem ich die post gerne persönlich vorbei bringen möchte und an jeder tür klingeln, mich auf ein kaffee und ein stück kuchen niederlassen möchte und einfach zuhause sein. zuhause fühlen. das ist hier nicht immer so einfach. heute.hier.nicht. es gibt diese tage, da stehe ich schon auf und weiss: nicht.heute! weh nach heim...das kommt manchmal...und das ist gut so!

vandaag geen zin in het nederlands te schrijven.

Donnerstag, 3. Januar 2008

übermorgen


heute ist nicht morgen ist nicht übermorgen. aber in dem kleinen feinen wort"übermorgen" steckt das wörtchen "morgen". das lässt hoffen...

vandaag is niet morgen, is niet overmorgen. maar in het kleine fijne word 'overmorgen' staat het wordje 'morgen'. dat laat hopen!

Donnerstag, 8. November 2007

appel


diese kinderkurzgeschichte gehört zu ksenias optracht, eine geschichte zu schreiben und daraus eine collage zu erstellen. danach folgten fotogramme, ein selbgebautes szenenbild, welches dann fotografiert wurde um ein 3D bild zu machen.