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Dienstag, 1. September 2009
Samstag, 15. August 2009




Ich habe mit den Alten gesprochen, das Neue gesehen und an die Zukuft gedacht. Die Tage in Polen waren so etwas wie eine Spurensuche. Ein bisschen in meiner Geschichte kramen, verstaubte Kisten rausholen und versuchen vor mir auszubreiten um es vielleicht irgendwann einmal zusammenzulegen. Orte, Geschichten, Menschen und Momente sind mir begegnet die sich vertraut anfühlen. Ich war in diesen Tagen irgendwie Zuhause.
Freitag, 26. Juni 2009

von Richard E. Aaron
Die Augen zu und fest entschlossen auszuschlafen, hörte ich neben mir: "Michael Jackson ist tot" Das war's dann mit meinem Schlaf. Irgendwie hat es mich geschockt.
Michael Jackson ist meine Kindheit und Jugend. Viele Feten (ja, so hieß das damals noch) feierten wir mit Michael Jackson. Studierten Tänze für Schulaufführungen mit seiner Musik ein. The King of Pop. Nicht nur bekannt für seine musikalischen Erfolge sondern auch für sein krankhaftes Verhalten. Er war irgendwie nicht menschlich. Mit seinem Tod wird er es nun doch.
Mittwoch, 24. Juni 2009






Ich mag stille Tage. Tage an denen nichts passiert und doch etwas Besonderes in ihnen liegt. Die vergangene Woche war eine so eine stille Woche. Ein Abendspaziergang reicht manchmal aus um glücklich zu sein.
Heute haben wir festgestellt das ich eine romatische Vorstellung vom Leben habe. Es macht es nicht einfacher. Eher im Gegenteil. Aber ich bin sicher das man sich alles im Leben vorstellen darf und sogar erreichen kann. Wenn man nur will.
Heute wieder kein Corner View, dafür ein Lied. Bitte schön: play.
I like quiet days. Days in which nothing happens, but they still are special. Last week was such a quiet, but special week. A walk in the evening is sometimes enough.Today we decided that I have a romantic conception of life.
Today no corner view, but a song: play.
Donnerstag, 4. Juni 2009


In den letzten Tagen wurde ich oft von anderen (und mir) gefragt was aus mir mal werden soll? Beruflich, nach dem Studium. Ich sollte es mit 29 Jahren genau wissen. Eigentlich. Ich weiß es aber nicht.
Das Einzige was ich weiß ist, dass ich glücklich sein will mit dem was ich mache. Und wenn es heißt Muffins zu backen bis ans Ende meiner Tage, dann ist das so. Auch mit Hochschulabschluss. Und dem ganzen Pipapo. Es gibt Dinge im Leben die man nicht beeinflussen kann, sie enstehen von alleine.
„Was willst du mal werden, wenn du groß bist?
Ich wäre gern ein Pudding. Ein Pudding mit Aprikosen. Oder aber auch ohne alles. Noch ein bisschen warm. In der Bäckerei. Im Schaufenster.“
(aus Liebe mich wenn du dich traust |Jeux d'enfants)
Ich fühle mich etwas wie ein Pudding. Auf jeden Fall mit einer Menge Glück enthalten (ist es deswegen so warm?). Eineinhalb Jahre sind vergangen und ich habe immer noch das Rumpeln im Bauch. Eine und eine halbe Kerze werden von uns heute ausgepustet! Herzlichen Glückwunsch, Uns!
In the last few days people (and myself) asked me what I'm going to do in the future, after my study. Actually I should know that now that I am 29. But I don't! The only thing that I know is that I want to be happy! It doesn't matter with what. And if I have to bake Muffins till I die, than that's what it is!
"What do you want to be when you grow up?
I want to be a pudding. A pudding with apricots. Or a pudding without anything. Still a little warm. In the bakery. In the windowsill."
(Love Me If You Dare | Jeux d'enfants)
And happy anniversary to us, one and a half years have past since our first kiss!
Sonntag, 31. Mai 2009


Erste Gehversuche mit der umgebauten SX 70.Auch wenn ich schimpfe über die Stadt in der ich lebe, manchmal finde ich es hier richtig gut. Dann wenn die Straßen voller Menschen ist, die Sonne scheint und man mit einigen lieben Menschen zusammen ist, Andere zum Small Talk trifft. Dieses Wochenende ist ganz wunderbar. Mit viel Sonne gesegnet schlenderten wir heute über das Balenfestival, welches viele kulturelle Beonderheiten bereit hielt: Eine singende Pannenkoeken Bäckerin, die bei jeder Bestellung ihre Stimme zum Besten gibt, eine Dame die am Wegesrand Hildegard Knefs berühmtesten Song singt, Ausstellungen und viele bizarre Dinge. Ausserdem findet das Jazzfestival statt, das der Stadt eine besondere Stimmung gibt. Die Sonne gibt ihr Bestes und ich musste heute des öfteren sagen, wie glücklich ich bin. Auch wenn manchmal die dicken Wolken hervorkriechen und im Schneckentempo vorbei schweben.
Ich wünsche weiterhin ein fröhliches Wochenende und hoffe ihr habt auch glückliche Momente!
There are a lot of things to do in my town at the moment. Music, art and other things. The sun is shining and I´m really happy. I hope you've happy moments, too.
Montag, 18. Mai 2009


"In der Kita, da ist ein Junge. Der hat mich ausgetrickst! Der hat gesagt: Faß mich doch mal am Knie an. Und dann habe ich das getan. Und dann hat er mich geküsst!"
"Erst ist man verknallt. Dann ist man verliebt. Und dann heiratet man!" "...und dann hat man Kinder. Und dann fängt das Ganze wieder von vorne an!"
"Liebe ist unsichtbar!"
"Wenn ich einen Freund verliere, dann habe ich so ein Gefühl. Oder so. Als wenn das Herz plötzlich vertrocknet, verkrümelt!"
"Manche können sich aus verschiedenen Ländern mögen. Die können aus verschiedenen Ländern sein." "...wenn ein Afrikaner und ein Deutscher sich mögen, dann muss auf jeden Fall erstmal einer von den beiden die andere Sprache lernen."
"Liebe ist noch wichtiger als ein Goldschatz. Für mich! Und Freundschaft auch!"
"Ich finde die Liebe scheiße!"
"Wenn man verliebt ist, dann kriegt man so einen förmigen Herzkopf"
"Mädchen und Mädchen können sich auch lieben."
"Wenn ich Liebe probieren würde, dann hätte ich das als Thunfischpizza bezeichnet. Das ist mein Lieblingsgericht!"
unbedingt hier reinhören und die Zitate im Original hören:
{via} *{video}
Ich hoffe ihr seid auch verliebt, verlobt oder auch schon verheiratet. Ich bin verliebt. Sehr sogar! Dann wisst ihr ja was noch alles auf mich zukommt :)
Sonntag, 17. Mai 2009
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leuchte-kaffeebar, Köln-Südstadt.
Gestern habe ich etwas ganz besonderes erlebt. Wie ich schon des öfteren erwähnt habe, bin ich ein Fenstergucker. Mir fallen besondere Fenster auf und ich glotze dann auch schon mal hinein. Dort sind dann viele Dinge zu entdecken. Ich versuche mir immer vorzustellen wer in den Häusern wohnt und manchmal erzähle ich mir im Kopf ein paar Geschichten dazu.
Nun steht die Gemeinschaftsausstellung des Projekts "Horizont" der AKI, Ende Mai statt. Meine Idee war es, weiterhin Fotos von Fenstern zu machen.
Was hat das mit Horizont zu tun? Ich wollte den Begriff nicht wörtlich übernehmen, sondern es auf meinen eigenen Blick, meinen eigenen Horizont übertragen.
Da ich immer nur vor dem Fenster stehen und einen kleinen Blick erhaschen kann, habe ich mir die Aufgabe gestellt, an den Türen zu klingeln, um die Menschen kennenzulernen und einen breiteren Blick in die Wohnung, in ihr Leben zu bekommen. Meinen Horizont erweitern.
Das habe ich gestern gemacht. 3 Häuser habe ich besucht. Es kostete mich etwas Überwindung und ich denke deswegen mache ich das wieder alles auf den letzten Drücker.
Angefangen habe ich bei einem Studentenhaus. 2 Studenten empfingen mich erfreut und erzählten mir einige Dinge. Es geht mir nicht nur um die Fotos, sondern auch um die Menschen selbst. So habe ich erfahren was sie über das Studieren denken, welches Verhältnis sie zu Deutschen in Enschede haben, dass sie im Gegensatz zu anderen Studentenhäusern sehr sauber und ordentlich sind.
Diesen ersten Besuch hat mich meine digitale Kamera begleitet. Ein fataler Fehler, da ich mit diesem Ding einfach nicht mehr fotogarfieren will. Ich habe den Eindruck meine analogen Bilder leben mehr, sagen viel mehr aus. Frustriert bin ich nach dem ersten Besuch nach Hause gefahren und habe meine analoge Kamera mitgenommen. Und Pim.
Zusammen haben wir dann an einem wunderschönen historischen Haus geklingelt, wo es ersteinmal hieß die Klingel des Hauses zu finden. Es war eine altmodischer Knauf an dem man ziehen musste um die kleine Glocke in der Wohnung erklingen zu lassen. Wunderbar! Geöffnet hat mir eine Dame. Eine vornehme Familie hatte ich den Eindruck. Sehr nett haben sie uns in ihr Reich gelassen und sich von uns nicht stören lassen. Der Herr des Hauses schaute ein Radrennen im Tv, die Tochter besuchte ihre Eltern. Sie unterhielten sich über Probleme, während ich immer wieder auf das Knöpfchen drückte. Ich erfuhr, dass sie eigentlich mehr in Frankreich sind als hier in diesem wundervollen Haus.
Danach fuhren wir zu meinem Lieblingsfenster. Zuvor einige Male geklingelt, stand die alte Dame mit ihren schneeweissen Haaren am Fenster. Als ob sie auf uns gewartet hätte. Es war so beeindruckend für mich, mit dieser Dame eine Stunde zu sprechen, nebenher Fotos zu machen... Als wir uns wieder verabschiedeten war ich traurig und froh zugleich. Wenn die Fotos entwickelt sind (ich bete zu Gott, dass sie gut werden!!!), schreibe ich einen eigenen Post darüber.
Es hat meinen Horizont erweitert. Und das nicht nur in meiner Arbeit, sondern in meinem Kopf!
Einen gemütlichen Sonntag!
Dienstag, 12. Mai 2009


Gestern kam alles raus. Danke Maike für die Taschentücher!
So langsam ordnet sich die Unordnung.
Das habe ich gefunden und will es euch nicht vorenthalten:
+falls ihr mal ungestört internetten möchtet
+Ich herz (immer noch) Steine von knitaletta
+auch hier steht die Welt auf dem Kopf!
Dienstag. Flickr-Dienstag.
Vielleicht finden sich 9 Leser die eines ihrer Flickr-Lieblinge zeigen möchten?
Donnerstag, 7. Mai 2009


Während ich im Café Franck sitze, auf meinem Lieblingsplatz, die Autos an mir vorbei rauschen (das kann manchmal auch ganz beruhigend wirken) und ich die Frühstücksreste betrachte, denke ich an meine 'Heim'reise. Eine Woche schöne Dinge gesehen und gehört versuche ich jetzt in meinem Kopf aufzuräumen, ein Für und ein Wider zu finde um meinem Plan ein Gesicht zu geben. Gar nicht so einfach, wenn man zwischen zwei Welten steckt.
Eine neue Idee ist in mir aufgekommen, nachdem ich fleissig Café Tipps weiterreiche. Ich glaube ich sollte einen Café Reiseführer für Köln entwerfen. :)
An alle Kölner und Kölnkenner: Welche Cafés sind euch die Liebsten?
Montag, 4. Mai 2009


London
Gezellig war es gestern. Wirklich ein Balsam für meine verstaubte Seele. Und heute geniesse ich die Ruhe auf französischem Land. Wir sind heute die schönen Wege über die Grenze gehuscht und haben die Aussicht auf die Felder in uns aufgesaugt. Nun sitze ich im Festerrahmen und rieche das Essen das gerade gekocht wird. Die französichen Wörter die durch den Raum fliegen... Alle haben was zu tun und man weiß, daß gleich alle beisammen sitzen um zu essen.
Am liebsten würde ich diese und die vergangenen Momente in eine Konserve packen und bei akuten Mangel an normalen Menschen, die Dose öffnen um dann wieder davon ein paar Tage zu geniessen. Das Leben kann so unterschiedlich sein.
Es passt in meiner Wahlstadt einfach nicht. Es passt vorne und hinten nicht. Es drückt an allen Stellen und am liebsten würde man den Schuh ausziehen, der viel zu unbequem ist. Ich habe ganz und gar keine Lust wieder zurück zu fahren und würde Ihn am liebsten mit einer Eilsendung zu mir schicken lassen, damit wir woanders leben. Zusammen und mit Anderen. Am liebsten sofort und nicht erst in 2 Jahren. Ich will nicht alles stehen und liegen lassen, aber eine Veränderung. Ganz dringend. Und ich weiss noch nicht genau wie diese Veränderung aussehen wird.
Dienstag, 14. April 2009


1. winter picnic, 2. Untitled, 3. Untitled, 4. in the window..., 5. Untitled, 6. Miliken., 7. The Edge of Love, 8. Untitled, 9. four years...
Ich träume von einem Picknick. Nicht einfach nur die Decke rauslegen an einem wahllosen Ort. An einem abgelegenen Ort auf einer Wiese mit hochgewachsenem Gras. Ich träume von einem Picknick mit allem drum&dran. Mit schönen Decken und Kissen, tollen Tassen und Kannen, mit Gebäck, Kaffee und Wein. Mit Girlanden an den Bäumen und die Spitzentischdecke, mit schönen Kleidern und guter alter Musik. Ein Picknick mit Poesie!
Fragst du dich was ein Picknick ist? Dann findest du hier die Antwort! :)
Freitag, 3. April 2009


Selten gibt es Begegnungen, bei denen man nichts erklären muss: Es funktioniert ohne zu überlegen. Man muss sich nicht verstellen. Man kann alles gerade raus sagen und hat das Gefühl es sei in Ordnung. Die gleiche Welle ist es, die dann mitschwingt. Die fehlt ganz oft bei anderen Begegnungen. Man muss gemeinsam den gleichen Rhytmus finden. Das ist manchmal mit Zeit verbunden. Und manchmal findet man diesen Rhytmus auch gar nicht. Und doch gibt es diese anderen Begnungen. Wenige, aber es gibt sie. Dann, wenn man sich sofort zuhause fühlt!
Fundstücke der Woche:
+ Liebeserklärungen
+ Charly Haper (wie sooft staune ich über seine Illustrationen)
+ noch mehr Bäume
+ einen lauten Furz
+ we understand more than we know
Es ist Freitag und ich freue mich auf:
- das Eis essen um halb fünf
- die wärmenden Sonnenstrahlen
- den Kaffeeklatsch am Sonntag.
Ein sonniges Wochenende!
Dienstag, 17. März 2009


Gewisse Tage möchte ich gerne aus dem Kalender streichen. Mit einem dicken roten Stift. Nein, noch besser: aus dem Kalender in viele kleine Stücke reißen. So das nur noch ein kleines Häufchen vor meinen Füßen liegt. Dann mit einem winzigen Lufthauch in alle Winde zerstreuen. Dann beginnt das Vergessen. Denn aus den Augen aus dem Sinn. Oft. Nicht immer. Wenn ich Glück habe.
Ich glaube heute habe ich kein Glück.
seriös[lateinisch], ernsthaft, ernst gemeint; gediegen, anständig; glaubwürdig, vertrauenswürdig, (gesetzlich) zulässig.
Manchmal wünsche ich mir mehr Ernsthaftigkeit. Einigen fehlt dies gänzlich!
Sonntag, 15. Februar 2009



Da ich dieses Lied gerade rauf unter runter höre, habe ich mal den Text aufgeschrieben. Vielleicht möchte die Eine oder Andere es gerne verstehen können. Wunderhübscher Text wie ich finde.
Das Foto erinnert mich an den Frühling, der doch noch auf sich warten lässt, nachdem es heute den ganzen Tag geschneit hat. Oh lieber Wetterfrosch...lasse es nächste Woche nicht schneien, nicht regnen, nichts davon. Kalt darf es sein, aber bitte bitte liebe Sonne, schau mal die Tage vorbei! Dann gehts nämlich ersteinmal nach Köln um ein bisschen Karneval zu feiern. Und danach endlich endlich nach Berlin!
Die schönste Erinnerung vom Wochenende ist, dass er und ich vor dem Fenster saßen um den Schwarm Vögel zu beobachten. Sie suchten vermutlich eine Schlafplatz und drehten etwa eine halbe Stunde viele Runden, bevor sie dann aus unserem Blickfeld verschwanden.
Was ist deine schönste Erinnerung vom Wochenende?
Gute Nacht! (und wenn du später vorbei schaust einen wunderschönen guten Wochenanfang!)
Donnerstag, 12. Februar 2009


Manchmal sieht man nicht viel. Vielleicht ein bisschen Rot. Manchmal wünschte man sich als gäbe es nichts als die Gegenwart. Keine Gedanken nach vorne, keine Gedanken in den Rückwärtsgang legen. Einfach nur Jetzt.
Heute (wieder) gefunden:
+ The Bird And The Bee
+ einen Ort wo ich gerade sein möchte
+ einen guten Gedanken
+ Paul Rand
+ eine Verabredung
Sonntag, 8. Februar 2009


Ist es euch einmal passiert das ihr Dinge nicht..wie soll ich sagen...kwijt kunt...wie es die Niederländer so schön ausdrücken. Das heisst Dinge nicht ausprechen könnt weil euch dafür ein Ventil fehlt?
Es geht nicht um die schwierigen Themen des Lebens oder den besonders ereignisreichen Erlebnisse. Es geht um das was ich jeden Tag sehe, denke, fühle. Jemanden der genauso sieht, denkt und fühlt. Natürlich nicht in allen Bereichen, aber die Grundstimmung. Um die geht es.
Habt ihr schon mal das Gefühl gehabt einen Menschen zu suchen? Ja...wahrscheinlich nach der perfekten Beziehung. Wer hat das noch nicht erlebt. Aber hattet ihr mal das Gefühl auf Suche nach einer Freundin zu sein? Ich noch nicht. Bis jetzt.
Neulich habe ich in diesem Blog gelesen: gelernt: dass man sich doch viel entspannter in einen Unikurs setzt, wenn man nicht auf der Suche nach neuen Freunden ist. verlernt: Engagement im Freundefinden zu zeigen.
Es geht nicht darum das man keine Freunde hat. Irgenwie sind immer Menschen um einen herum, die gut tun und freundlich sind, mit denen man Kaffee trinken geht und auf eine Party. Auch mal weinen kann und natürlich auch lachen. Aber ich meine vielmehr eine Leidensgenossin, eine Seelenverwandte oder besser gesagt eine die im selben Takt schlägt.
Auch das habe ich. Ein paar hundert Kilometer weit enfernt. Ich höre auch bis hier hin den Takt schlagen Ungefähr so: tik...tik...tik...tik.tik...tik...tik...tik.tik... Ungewöhnlicher Rhytmus, aber es ist gut gestimmt. Manchmal ist es schwierig, dieses Ticken wahrzunehemen, dann wenn es mal Zeit ist doch die Freundin auf dem hauseigenen Omi Sofa sitzen zu haben mit einer heissen Schokoladen und einem dämlichen Film, um dann mal wieder das wenn und aber, das warum und weshalb und die ist doof und das nervt mich oder hast du das gesehen zu besprechen... Dann reicht es nicht zu telefonieren, Briefe zu schreiben...dann will man mit jemanden vis a vis sprechen, lachen und weinen.
Das Freundschaftsding verändert sich im Laufe der Jahre. Dann wenn andere wichtige Dinge dazu kommen, wie der Beruf, der plötzlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als es in der Schule jemals war, das dann nicht mehr Zusammen-sein mit dem Freund sondern das Zusammen-leben mit dem Freund, welches auch viele der Freundinnen-Dinge ersetzt. Dann wenn man plötzlich nicht mehr im Umkreis von 10 km wohnt, sondern sich den Aufenthaltsort, je nach Beruf, Beziehung oder anderen Interssen aussucht. Dann wenn man die Entscheidung trifft, selbst einen Schritt weiter zu gehen als die, die man zurück lässt. Dann wenn man hört: Eine gute Freundschaft hält die Entfernung aus und sich fragt: Waren diese Freundschaften so gut? und bald merkt: Die wenigsten. Vielleicht eine.
Dann wenn man sich selbst fragen muss ob die eine oder andere Freundschaft noch Sinn macht? Wenn man merkt man hat sich nichts zu sagen. Der Takt ist dann nicht mehr der gleiche und es hört sich grausam an. Soll man den alten Pantoffel dann weiter tragen oder mutig sein und ein paar Neue suchen, in der Hoffnung das sie in der benötigten Grösse zu haben sind?
Mutig sein und vielleicht mal eine Weile kalte Füsse haben.
Aber auch hier klappt das Suchen nicht. Es ist wie mit allen Dingen die man sich wünscht und nicht kaufen kann. Wenn sich der Umkreis verändern, man in einem neuen Land ist, andere Gewohnheiten als bisher hat und die Interessen sich ändern ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch in Sachen Freudschaft etwas ändert. Sich Zeit nehmen und hin und wieder die kalten Füße in Kauf nehmen.
Freitag, 16. Januar 2009


Es sind solche dieser Tage an denen man nicht genau weiß, was einen erwartet. An denen die Sonne nicht scheint und es pausenlos draußen tropft. Feine Linien ziehen von den Wolken auf den Boden, so dass man den Regen nicht erkennt wenn man von drinnen nach draußen schaut. Man sieht nur die Tropfen die auf dem Boden, in einer Pfütze ankommen. Heute war kein Regen Tag, auch hat die Sonne manchmal ihr Gesicht blicken lassen. Aber trotzdem war ein solcher Tag heute. Ich meine so ein Gefühl von unangenehmen Regen und grauen Farben. Im Januar bekomme ich alljährlich das Verlangen nach Farben, nach Licht und nach mehr. Ich bin ein Wettermensch. Ich brauche in bestimmten Abständen eine Ladung Licht. Licht. Licht.
Dann wenn so ein Tag ist, gehe ich auf die Suche... Das habe ich gefunden:
Ein tolles gute-Laune-Lied und gute-Laune-Video
Ingrid Michaelson die sagt: Be ok.
Sanne Hans aus Enschede, die erfolgreich, nach ihrem Studium am Conservatorium, durchstartet (hier und hier)
Und, wusstet ihr was ein Wilhelm Schrei ist? Ein Schrei der in zahlreichen Filmen der 5oer Jahre verwendet wurde. [unnützes Wissen]
Außerdem noch gefunden: Buntstifte (s.o), ein neues wundervolles Projekt, das, das und das.
Montag, 5. Januar 2009


Ich habe heute das Glück getroffen. Es war froh mich zu sehen und hat mit mir den ganzen Tag getanzt. play.So als ob es nichts anderes auf der Welt gäbe. Es war ein ruhiger Tanz, doch mit viel Schwung. Wisst ihr was ich meine? Es ist ein sicheres Gefühl. Ich bin über Stock und Stein getanzt, ohne wacklige Beine. Einfach so. Den ganzen Tag.
Jetzt liegt hier ein Zettel auf dem Tisch:
Ich komme bald zurück.
Dein Glück.
Sonntag, 7. Dezember 2008

Das Wochenende war eindeutig zu kurz.
Kurzzeitig.
Ich würde den Wochenendfaden gerne länger ziehen. So ein oder vielleicht zwei Tageslängen weiter. Das der Zipfel so gerade noch halb über dem Mittwoch liegt. Das wäre fein. Dann würde ich gerne meiner rechten Kopfhälfte eine kleine Pause gönnen.
Keine Lust auf Morgen. Auf gar nichts was mich dort erwartet. Augen zu und durch und die Scheuklappen nicht vergessen, ach ja und die Ohrenstöpsel. Ganz wichtig. Vielleicht noch wichtiger.
In der letzten Zeit frage ich mich warum ich das alles hier so mache. Ich schreibe persönlich. Hier steckt also irgendwo zwischen den Zeilen mein Herz. Es würde sonst für mich keinen Sinn machen. Ich finde die Vorstellung das andere Menschen meine Seite aus ehrlichem Interesse an mir verfolgen sehr schön.
Dann hat man plötzlich virtuelle Freunde, die häufig einen Kommentar da lassen und motivieren. Man taucht einen kleinen Moment bei mir ins Wohnzimmer...mmh, naja, vielleicht doch nur in die Küche. Und die Anderen [die zuhause geblieben sind] wissen was so in mir vorgeht, auch ohne in meiner Nähe zu sein. Oder Freunde die sich freuen von mir zu lesen, auch wenn sie mich jeden Tag sehen können.
Der eine kann sagen, dass ich mich doch besser mit der realen Welt beschäftigen sollte, dort den Austausch suchen. Ja das mache ich. Natürlich. Aber den Menschen um mich herum gebe ich keinen Zettel in die Hand, auf dem drauf steht was alles in meinem Kopf so passiert und ich schmeiße auch nicht mit Metaphern herum. Und ich renne auch nicht direkt mit jedem neuen Bild zu meinen Mitmenschen und schrei nach Aufmerksamkeit.
Mmh, aber doch muss das alles was dort oben so rumschwirrt raus. Und auch beachtet werden. Zur Kenntnis genommen werden. Manchmal finde ich es im realen Leben schwierig zur Kenntnis genommen zu werden. "Huhuhu, hier bin ich!" ist nicht mein Ding und so bleibe ich auf meinem Stühlchen sitzen, viel zu bescheiden. Und andere drängeln sich vor. Mit Ellenbogen! Mit spitzen Ellenbogen. Das tut weh. Aber nur so lange bis die Ungerechtigkeit nach mir schreit und mich ausschimpft, ich solle aufstehen. Mit erhobenen Hauptes, geradem Rücken und die kleine Brust nach vorne gestreckt...
Ach, jetzt bin ich vom Thema abgekommen. Wo war ich? Ach ja: Mein Blog, warum, wieso, weshalb.
Wie gesagt ist es wunderbar in Kontakt zu kommen. Dinge zu erfahren die an einem anderen kleinen Ort so passieren. Und falls dann irgendwann die Wege vielleicht mal in der realen Welt zusammen treffen hat sich der ganze Spass doch wieder gelohnt. Eine Verbindung schaffen. Das wäre eine feine Sache.
Doch frage ich mich manchmal, ob ich es alle lesen lassen soll. Auch Menschen die mich aus der realen Welt sehr wohl kennen, sich aber nicht im geringsten ehrlich für mich interessieren. Die Menschen die einfach nur neugierig sind. Die mich eigentlich nicht verstehen, aber doch mal schauen möchten was in meinem Leben so passiert. Sich aber nicht zu erkennen geben. Das ist mir unangenehm. Die mir in der FH über den Weg laufen und wissen: Ah, das ist die und die, die hat das und das gemacht undsoweiterundsofort.
Widerspreche ich mir? Einerseits will ich das mich Menschen zur Kenntnis nehmen und dann wieder nicht. Versteht ihr den Unterschied?
An dieser Stelle sind all die Menschen gegrüßt die mir vielleicht schon mal über den Weg gelaufen sind. Vielleicht ist ja mal jemand so mutig und sagt kurz Hallo! Das wäre toll, glaube ich.
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