Morgen sind ein paar Tage Berlin schon wieder vorbei. Ein schönes gemütliches Zuhause in Charlottenburg, keinen Tropfen Regen und ganz viel Ruhe für meinen Kopf. Das brauchte ich auch nach den vergangenen Wochen.
Ich habe mir die Tage, trotz des grauen Berlins, bunt gemacht. Gestern konnte ich im wunderschönen Café Fleury mit einer Freundin aus Enschede, die auch ein paar Tage hier verweilte, frühstücken. Es ist wirklich ein stilvoll eingerichtetes Café ohne den "Möchtegern-Schnickschnack" anderer Kaffeestuben. Es ist nicht aufgesetzt, sondern gemütlich. Allerdings immer sehr gut besucht. Der Geräuschpegel ist dementsprechend hoch.
Nachdem wir uns den Bauch vollgeschlagen haben, konnte ein Besuch bei Frau Tulpe nicht fehlen. zuckersüße Stoffe lassen das Herz höher schlagen. Und für alle Hamburger: ein Shop in der Hansestadt ist bereits geplant!
Ich mag Berlin. Berlin ist groß, vielseitig und spannend. Immer wieder neu.
Immer wieder neu? Dann doch nicht so ganz. In jedem Stadtteil findet man außergewöhnliche Lädchen und Cafés. Überall wo man geht und steht verkaufen sich tolle Geschäftsideen. Doch bin ich etwas müde geworden von all diesen Dingen. Ich geh nicht mehr mit einem hüpfenden Herzen in Läden hinein oder verzauber mich von niedlichen kleinen Cafés in 50er Jahre Stil. Ich bin satt. Proppevoll bis oben hin. Natürlich is es auch so, dass ich in 5 Tgen Berlin alles sehr geballt konsumiere. Ich laufe durch die Strassen, jeden Tag. Das machen Menschen die dort tatsächlich sesshaft sind nicht. Aber trotzdem: man sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
Ein Laden möchte ich dann doch noch mal erwähnen! Im Stadtteil Neukölln ist Mein Laden von Miriam zu finden. Ich kam einer netten Einladung entgegen und besuchte diese Dame in ihrem kleinen Reich. Eine Modedesignerin die ihre hübsche Kleidung an die Frau bringt. Ich durfte hinter die Kulissen schauen und war erstaunt über Gerätschaften, die durch meine Unwissenheit in Sachen Nähen, nicht bekannt waren. Kurzerhand wurde aus dem Einkaufsbummel ein nettes Abendessen im Bistro 'nebenan'. Also, falls ihr mal in der Ecke seid, geht mal bei ihr vorbei.
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Donnerstag, 22. Oktober 2009
Dienstag, 20. Oktober 2009
Heute ein kurzer Bericht aus der Hauptstadt! Nach einigen Turbulenzen, bin ich gestern endlich angekommen. Danke nochmals für all die zahlreichen Tipps von euch. Ich werde sicherlich einiges beherzigen.
Heute habe ich einen herrlichen Spaziergang durch den Schloß Park in Charlottenburg gemacht. Die Jahreszeit sorgt dafür, dass die Wege rot, gelb und braun gefärbt sind. Es regnet Blätter und der Wind pfeift um die Nase.
Ein Besuch im Café Sorgenfrei sorgte für das leibliche Wohl. Denn dort gab es erst einmal Kaffee und Kuchen. Der Laden, vollgestopft mit 50er und 60er Jahre Klamotten war sehr nett. Allerdings war es für meine Begriffe zuviel der vergangenen Zeit, die dort hinein gestopft wurde. Retro Möbel und Kleinkram konnte man dort für viel Geld mitnehmen.
Danach ging es in die Bergmannstrasse und zu Mustafa einen Döner essen. Sehr lecker! Auch ganz bezaubernd: die Apfelgalerie.
Eine gute Nacht!
Donnerstag, 12. März 2009





C|O Berlin
ANNIE LEIBOVITZ
A Photographer's Life 1990-2005
Die Ausstellung zeigt kommerzielle, aber auch private, sehr persönliche Fotografien von der großartigen Fotogarfin Annie Leibovitz. Manchmal hat man das Gefühl, man blättere in ihren privaten Familienalbem in denen sie besonders glückliche, aber auch traurige Momente festhält.
Eine wunderbare Zusammenstellunge ihrer Fotografien, in einem besonderen Gebäude der C|O Berlin. Wände die nicht verputzt oder gestrichen sind, Türen die den letzten Anstrich vor einigen Jahrzehnten gesehen haben und ein Boden der wirklich aus einer anderen Zeit kommt. Es ist so wunderbar, durch die Räume zu streichen und sich die beeidruckenden ausdrucksstarken Bilder anzuschauen.
Sehr zu empfehlen ist die Dokumentation Life Through A Lens. Bewegende Geschichten von Annie Leibovitz die ihre ersten Erfolge bei Rolling Stone und Vanatiy Fair feiern konnte.
Mittwoch, 11. März 2009


In der Rosenthaler Str. 36, in einem Hinterhof in der auch die Kaffeekaschemme zu finden ist, habe ich bereits 2005 ein nettes Lädchen (neurotitian) gefunden, in der allerlei Bücher aus dem Bereich Design, Kunst, Illustration etc. verkauft werden. Dieses mal konnten wir uns eine kleine Austellung von Nina Pagalies, einer Berliner Illustratorin, anschauen. Eher zufällig als geplant.
Ich mag ihre Art zu zeichnen sehr. Auch hat sie einige Collagen gemacht, die mir gefallen. Sie strotzt vor Fantasie und lässt es in ihren Figuren deutlich erkennen.
Außerdem arbeitet sie mit Text. Ein Gedicht von Hans Arp wurde zur begehbaren Lyrik umgestzt (leider weiss ich den Titel des Gedichtes nicht mehr, was ich aber durchaus noch herausfinden kann.)
Wie ihr merkt bin ich keine gute Kritikerin, die das Gesehene in Worte umsetzen kann. Mehr als es hat mir gut gefallen, kommt nicht wirklich bei rum. Aber vielleicht hat jemand noch ein bisschen Zeit um sich die Arbeiten anzuschauen. Mit €1 und der Abgabe der Tasche und Jacke an der Kasse bist du dabei.



Montag, 9. März 2009



Eiszeit ist wohl noch etwas, was in weiter Ferne liegt. Zumindestens ist hier irgendwie absolutes Aprilwetter.
In Berlin waren wir allerdings im Café "Kauf dich glücklich", was mir von Julia wärmstens empfohlen worden ist. Und tasächlich ist das Café eine Freude fürs Auge. Die Waffeln schmecken köstlich, das Inventar absolut schick und das Personal leider sehr abwesend. Trotdem ist es für jeden empfehlenswert, der auf zusammengewürfeltes Interior der 50/60er Jahre steht und dabei köstliche Waffeln oder auch Eis verzehren möchte.


Apropo Kauf dich glücklich: Ich habe mir eine neue Brille gekauft und kann sie am Wochenende endlich in Empfang nehmen. Und außerdem habe ich mich endlich dazu entschlossen etwas von Joanna Rutter zu kaufen. Sie macht herzallerliebsten Schmuck.
Freitag, 6. März 2009



Mein Blog ist ganz offensichtlich kein Mode-Blog. Hier und dort mal ein Post über schöne Kleidungsstücke, aber das war's auch schon. Ich bin auch kein regelmäßiger Leser dieser Blogs. Und doch gibt es kreative Mode-Blogs die sich nicht nur in ihrem tägliche Outfit (das womöglich jeden Tag ähnlich aussieht) präsentieren. Vielmehr zeichnen sie sich aus, in dem sie besonders einzigartige Stücke aus zweiter Hand zeigen und sie mit neuer Mode kombinieren. Oder aber sie haben eine ganz besondere Art sich selbst zu porträtieren. Oder sie halten schöne Modefotos aus Zeitschriften bereit.
Besonders sehenswert und inspirirend finde ich:
- anmutig {sie hat immer eine tolle Auswahl von Bildern aus der Modewelt}
- book of miri {sie macht herrlich lustige Bilder. Leider kann ich die Texte von dieser entzückenden Schwedin nicht verstehen}
- Liebe Marlene Vintage {tolle Kleider aus zweiter Hand, die man sich auch gegen Bezahlung in den eigenen Kleiderschrank hängen kann}
Da ich aber auch nur ein Mädchen bin, ist Mode auch wichtig für mich. Besonders an Schuhen und Kleidern kann ich nicht vorbei gehen. Hier und hier sind ganz wunderbare Dinge zu finden. Wer außergewöhnlichen Kopfschmuck mag, sollte sich mal bei ban.do umschauen
Schönes Wochenende!
Donnerstag, 5. März 2009



Wir schreiben gemeinsam ein Reisetagebuch. Dann wenn unsere Koffer gepackt sind, ist das kleine Schwarze auch immer mit dabei. Darin halten wir fest was wir alles auf unserer Reise erleben. Abgeschaut haben wir es von Pim's Mutter, die bereits zahlreiche Reisetagebücher in ihrem Regal stehen hat. Eine schöne Idee, die eine Fortsetzung erfordert.

von Pim
Berlin ist wie schon gesagt ziemlich grau, wenn man in den Wintermonaten dort ist. Aber es gibt wahnsinnig viele bunte Kleckse. Überall in der Stadt verteilt. Manchmal muss man die Augen wirklich offen halten um die Hinterhöfe zu finden, in denen sich manch ein Farbtupfer versteckt hält.

Schreibt ihr auch Tagebuch? Und welche Farbe ist euch die Liebste? Hier ist viel Gelb zu sehen (der Februar stand im Zeichen der Farbe Gelb).
Mittwoch, 4. März 2009



Berlin ist Programm! Heute habe ich die ersten beiden Filme abgeholt und bin froh über viele schöne Fotos, die ich euch gerne zeigen möchte. Wie gesagt, schreibe ich hier und da was zu unserem kleinen Ausflug in die Hauptstadt. Entschuldigt für die vielen Posts über Berlin, aber ich freu mich euch alles zu zeigen und zu erzählen. Vielleicht kann ich ja jemanden ein paar Anregungen geben. Den eingefleischten Berlinern unter euch, kommt wahrscheinlich nur ein Gähnen über die Lippen. Oder aber ihr könnt bei dem einen oder anderen Beitrag eure eigene Geschichte erzählen. Das wäre eine schöne Sache.
Heute beginne ich mit unsere Unterkunft, von der ich leider keine Fotos gemacht habe...Mmmh, aber da waren wir auch nur zum schlafen und zum frühstücken. Das erste Foto ist im Cafe des Hostels Die Fabrik in Kreuzberg entstanden. Das Personal leider nicht so freundlich, konnten wir jedoch gemütlich frühstücken (einziges Manko: keine Nutella :).
Das Hostel ist ein altes Fabrikgebäude der Jahrhundertwende und wurde zum Hostel umgebaut. Karg und auch nicht gerade geschmackvoll eingerichtet, lässt es sich dort aber trotzdem gut aushalten. Es ist alles sehr sauber und ruhig. Die Wege zu den Wasch- und Toilettenräumen war aber von unserem Zimmer sehr weit, so dass man sich auch mal durch die Nacht gequält hat.
Die Umgebung hält eine Menge bereit: viele Cafes und Bars tummeln sich dort. Auch Konzerträume wie das Lido, sind in unmittelbarer Nähe.
Die U-Bahn Station Schlesisches Tor ist in 3 Minuten zu erreichen.
Das Einzige was wir an typischen Touri Sehenswürdigkeiten gesehen haben, war das Brandenburger Tor. Wenigstens einmal durchlaufen und ein Foto machen. :)
Notiz am Rande:
Heute habe ich mit Ina den Frühling eingeläutet und gemütlich im Eiscafe einen Eisbecher gegessen. Also das Eis, nicht den Becher. Außerdem habe ich meinen Wintermantel zuhause gelassen. Es ist soweit, wir können uns auf viel grün gefasst machen. play
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