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Dienstag, 3. November 2009





Liebe Mädchen-Freunde!

Danke für die überaus netten Glückwünsche!

Ich werde mich hüten meinen Blog in Frau blogt umzubennenen, liebe Julia. Wo kämen wir denn da hin? :) Ich bin und bleibe ein Mädchen. Ein großes Mädchen dann eben.

Und ich muss sagen, dass es sich gar nicht so schlecht anfühlt. Und ich bin auch wie ich gelesen habe in netter Gesellschaft. Der Club der bloggenden 30järigen scheint ja auch nicht gerade klein zu sein. Aber ich kann tatsächlich nachempfinden, dass man mit 14 Jahren anders darüber denkt. Liebe Jenny, für dich sind wir wahrscheinlich schon uralt...

Danke "Anonym" für deine Aufmerksamkeit. Auch bei duseliger Fotoqualität von Polaroids ist dir meine Deko aufgefallen. Und tatsächlich habe ich die Tischkarten selbst gemacht, sowie passend dazu Einladungskarten verschickt. Eingepackt in Backpapier, zugenäht und ab ging die Post in Richtung Heimat. Ich hoffe das das nächste Wochenende dann genauso wunderbar wird.

Also nochmal, ihr wunderbaren Besucher: Danke fürs Lesen und Glückwünschen!

Freitag, 3. April 2009




Selten gibt es Begegnungen, bei denen man nichts erklären muss: Es funktioniert ohne zu überlegen. Man muss sich nicht verstellen. Man kann alles gerade raus sagen und hat das Gefühl es sei in Ordnung. Die gleiche Welle ist es, die dann mitschwingt. Die fehlt ganz oft bei anderen Begegnungen. Man muss gemeinsam den gleichen Rhytmus finden. Das ist manchmal mit Zeit verbunden. Und manchmal findet man diesen Rhytmus auch gar nicht. Und doch gibt es diese anderen Begnungen. Wenige, aber es gibt sie. Dann, wenn man sich sofort zuhause fühlt!


Fundstücke der Woche:
+ Liebeserklärungen
+ Charly Haper (wie sooft staune ich über seine Illustrationen)
+ noch mehr Bäume
+ einen lauten Furz
+ we understand more than we know

Es ist Freitag und ich freue mich auf:
- das Eis essen um halb fünf
- die wärmenden Sonnenstrahlen
- den Kaffeeklatsch am Sonntag.

Ein sonniges Wochenende!

Donnerstag, 26. März 2009



Manchmal bin ich nicht ehrlich. Obwohl ich es sein möchte. Manchmal ist es nicht einfach Unangenehmes zu sagen. Manchmal verliere ich den Faden. Dann wenn das passiert hol ich den Blumenstrauss hervor und meine Worte suchen sich ihren Weg. Das kommt dann selten an. Entweder gar nicht oder falsch.
Manchmmal muss man bei mir das Kleingedruckte lesen.

Randnotiz:
+

Montag, 23. März 2009




Utrecht am Samstag war wunderbar. Pim's Lieblingsstadt ist jedem zu empfehlen, der genug von Amsterdam hat.
Der Frühling hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Allerdings war die Stimme weiterhin verschwunden. Habe sie heute wieder gefunden.
Und das habe ich auch wieder entdeckt.

Wie immer ist bei mir heute Montagslaune. Ich finde der Montag sollte gestrichen werden. Ich versuche gerade eine Liste zusammen zu bekommen, die mich auf die Woche freuen und den Montag vergessen lässt.

Also:

- heute beginnt die Ausstellung der gezeichneten Portraits in der FH. Herr Ernst, der ein paar Reihen unter diesem Post weilt, ist auch mit dabei. Darauf kann ich gespannt sein.
- ich werde ein paar Dinge verschicken (und auch noch vorbereiten), die schon lange auf ihren Poststempel warten.
- eine Nähmaschine wird ausgeliehen, um den Frau Tulpe Stoff zu verarbeiten.
- ich möchte unbedingt neue Hörspielkassetten besorgen (mehrere ???-Kassetten kann ich mittlerweile mitsprechen)
- Zeit zum Backen. Zum Geburtstag. Nachträglich.

Was ist eure Wochenplan?

Dienstag, 17. März 2009



Gewisse Tage möchte ich gerne aus dem Kalender streichen. Mit einem dicken roten Stift. Nein, noch besser: aus dem Kalender in viele kleine Stücke reißen. So das nur noch ein kleines Häufchen vor meinen Füßen liegt. Dann mit einem winzigen Lufthauch in alle Winde zerstreuen. Dann beginnt das Vergessen. Denn aus den Augen aus dem Sinn. Oft. Nicht immer. Wenn ich Glück habe.

Ich glaube heute habe ich kein Glück.

seriös[lateinisch], ernsthaft, ernst gemeint; gediegen, anständig; glaubwürdig, vertrauenswürdig, (gesetzlich) zulässig.

Manchmal wünsche ich mir mehr Ernsthaftigkeit. Einigen fehlt dies gänzlich!

Samstag, 7. Februar 2009




Herr Grimm hat genug von der Liebe. Könnt ihr euch das vorstellen? Einfach genug. Oberkante Unterlippe. Die Liebe kommt ihm aus den Ohren heraus.
Aber ganz unter uns, er hat seine Liebe noch gar nicht gefunden. Herr Grimm hat bis heute nach ihr gesucht. Und das war der fatale Fehler. Jetzt weiss er es und trennt sich von der Liebe. Von der großen Suche nach der Liebe. Und findet sie bald. Ganz bestimmt. Denn ihr kennt ja die Sache mit Topf und Deckel, nicht wahr?

Ist die große Liebe euch schon begegnet?


Donnerstag, 5. Februar 2009



So langsam aber sicher kann ich mich damit anfreunden zuhause zu arbeiten. Anfangs noch von allen Dingen ablenken lassen, kann ich mich nun wirklich auf die Dinge konzentrieren die ich machen will. Angenehm nebenan die Küche zu haben, aus der der Duft von Kaffee kommt. Der Automat in der FH auf dem das Wort Kaffee draufsteht hält nicht was es vespricht. Brühe, braune dünne Brühe, die man nur mit viel Milch trinken kann. Also, wer diesen Kaffee lecker findet hat noch nie richtigen Kaffee probieren können.

Im Moment konzentriere ich mich ganz und gar auf das Zeichnen. Wir müssen im Fach Tekenlab (Zeichenlabor | mmh, noch nie über diesen komischen Namen nachgedacht), Portraits zeichnen. Wir haben dafür eine Anzahl von Passfotos bekommen von unbekannten, sehr verschiedenen Menschen. Ich versuche zunächst weitaus realistisch (mmh soweit das möglich ist) zu zeichnen. Danach wird es wohl etwas freier. Es ist gar nicht so einfach eine Person abstrakt zu zeichnen wenn man das Foto vor sich liegen hat. Das klappt dann doch besser in meiner Fantasie.

Übung macht bekanntlich den Meister (oh, wie ich diese Sprüche hasse).

Samstag, 13. Dezember 2008




Kreativ und mit voller Anstrengung habe ich Momente der Freude gepaart mit Frustration und Wut in den letzten Tagen durchgemacht. Die Siebdruckwerkstatt* ist zu einem meiner Lieblingsplätze mutiert und am liebsten würde ich dort ganze Tage und Nächte verbringen. Am besten alleine und ganz in Ruhe.
Es ist herrlich wenn Dinge funktionieren und ganz langsam ein Bild entsteht. Aber es gibt genauso Momente in denen ich den ganzen Laden zusammen schreien, die Farbtöpfe in die Ecke schmeissen, das Papier in Millionen Stücke reissen und den Raum schnellstmöglich verlassen könnte. Dann aber sagt meine linke Gehirnhälfte: STOP! Jetzt lernen wir mit Frustration umgehen. Schritt für Schritt. Ganz langsam. Tief ein und ausatmen und vielleicht einen Tee trinken. Das schmeckt nicht, beruhigt aber (habe ich mal gehört). Alles auf Anfang spulen und weiter geht die Karusselfahrt der Gefühle.

Heute habe ich fleissig gedruckt. Bäume - mal wieder - und einen Weihnachtsboten. Schön war's. Mit Hilfe von Pimertje sind schöne Drucke und ein paar Fotos entstanden.

*für alle die überhaupt keine Ahnung haben wovon ich überhaupt rede: das ist Siebdruck.

Dienstag, 25. November 2008










...die hatte vier Kinder:

den Frühling
den Sommer
den Herbst und
den Winter.

Ich höre im Moment eine alte Kinderkassette in der die 4 Jahreszeiten von Antonio Vivaldi erzählt und gespielt wird. Ich bin sowieso ein Klassikfan geworden und finde es total entspannend neben dieser Musik zu arbeiten.

Mittwoch, 19. November 2008




gallina f. [zool.]
das Huhn [Vogelkunde]

Da hatte das Huhn (P. Gallina) doch vor einigen Tagen (fast schon Wochen) Geburtstag und das Geschenk (wie versprochen) ist immer noch nicht unterwegs. Schande über mein Haupt. Aber es geht morgen raus. Und fliegt sozusagen übers Land...

Heute war ein fleissiger Tag. Ich habe unliebsame und vorausgeschobene Dinge erledigt. Das tut gut, wenn es dann mal endlich vom Tisch ist.


Montag, 17. November 2008






{Diese Woche ist Obstwoche glaube ich}


Ich habe Ideen gefunden. Sie lagen einfach so rum. Ich habe sie aufgehoben, in die Tasche gesteckt und erst einmal dicht gemacht.
Der gestrige Abend ging dann doch noch gut aus. Durchgebissen habe ich mich für eine nicht besonders wichtige Sache. Pillepalle :)
Naja manchmal sind gerade die einfachen Sachen sehr schwer zu lösen.

Im Moment ist nicht viel zu sagen. November Depression? Ich sitze fast den ganzen Tag am Computer, beiße mich durch die Programme und lass manchmal einen solchen Apfel entstehen :) Ein bisschen von allem ausprobieren ist im Moment meine Devise. Außerdem lerne ich gerade zum hundertsten Mal, dass nicht alles schön werden kann, das nicht alles gelingt. Das nicht alles GROß sein muss. Ich muss geduldig sein. Gar nicht so einfach!

Freitag, 10. Oktober 2008

zwolle oder nicht zwolle, das ist hier die frage



Es regnet nicht mehr. Seit gut 2 Tagen scheint die Sonne wieder. Aber in meinem Kopf donnert es und die Gedanken prasseln. Ich fühl mich wie unter einer Regenwolke, die mich überall hin verfolgt :)

Ich mache mir Gedanken darüber, was ich nun mit meinem Studium, nach meinem Studium und überhaupt mit allem was damit zusammenhängt anfangen will. Mmh, ich fang sehr früh damit an, zumal ich nun schon mehr als ein Jahr auf der Kunstakademie in Enschede bin und auch bald die 30 erreicht habe (oh gott) :). Es dauert bei mir einfach viel länger. Ich muss Dinge ausprobieren um zu wissen was ich NICHT will. Und ich weiß, dass ich NICHT die "geleckten" und "glatten" Dinge machen machen möchte, die in meinem Studiengang Art&Communication Design (oh Gott, schon allein diese Bezeichnung!) entstehen. Ich bin kein Entwerfer, der täglich in seinem Büro sitzt und Websites für grosse Unternehmen, Geschäftsleute usw. gestaltet. Ich will keine Modefotografin werden und mit Photoshop meine Fotos aufpuschen. Ich habe einen Graus vor dieser Arbeit. Und doch möchte ich kreativ sein. Ich möchte Geschichten erzählen mit meinen Fotos, mit meinen Collagen und vielleicht auch irgendwann ernsthaft mit ein paar Illustrationen. Für Kinder Dinge gestalten (dann kann ich doch ein wenig noch von meinem Beruf als Erzieherin profitieren). Überall im Netz begegnen mir Illustratoren, fantastische Illustratoren, die wunderbare Dinge machen.

Neben all diesen Gedanken müssen Lösungswege her. Meine Kunsthochschule gehört zur ArtEz, eine Gemeinschaft von 3 Kunsthochschulen hier in den Niederlanden. Jede Hochschule mit eigenem Schwerpunkt. In Enschede ist es so, dass der eigentliche Schwerpunkt in der autonomen Kunst liegt, also Maler, Bildhauer usw. Daneben gehört eine kleine Abteilung Art und Communication Design, die eine wesentlich geringere Rolle spielt.
In Zwolle, einer der Partnerhochschulen, bietet dagegen einen Studiengang "Stories und Design" an. Eine Kombination zwischen Illustration und Design. Fächer wie Typografie, Fotografie, Animation und Illustration stehen dort auf dem Stundenplan. Nicht das diese Fächer nicht bei uns angeboten werden..das schon. Aber anders und nicht so intensiv. Die Fächer die für mich sehr wichtig sind spielen auf der AKI leider eine Nebenrolle.

Nun gut, zurück nach Zwolle: Am Dienstag habe ich mir die Hochschule mit Moniek (die dort schon 4 Jahre studiert hat) angeschaut. Mein Gefühl war von Beginn an sehr positiv. Die Dozenten waren interessiert, aufgeschlossen und hilfsbereit.
Das was ich von Studenten und Dozenten gehört habe passt zu mir und ich würde dort eher 'mein' Ding machen.

Natürlich kommt nun der Haken. Ich kann und will nicht wieder umziehen. Ich habe hier endlich seit ein paar Monaten ein schönes Zuhause. Auch Pim arbeite hier und ich will auf jeden Fall mit ihm zusammen wohnen. Das würde bedeuten, dass ich jeden Tag 1 Stunde und 15 Minuten im Zug sitzen würde, plus Fußweg zum Bahnhoh, zur Hochschule und wieder zurück. Also viel Fahrerei. Dann, wieder neue Menschen, wieder eine neue Situation, wieder die Frage: schaffe ich das?....das macht mir angst und bange.

So das war's. Bei denjenigen die bis hierher gelesen haben: Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit :)

Das musste nu auch mal sein.