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Donnerstag, 28. Mai 2009










Dies war wohl der emotionalste Besuch den ich den ich bei meinen Fensterbesuchen erlebte. Etwa eine Stunde haben wir uns mit dieser Dame unterhalten. Sie hatte sehr viel zu erzählen: von ihrem Leben in Indonesien, ihre Ehe, ihrer Familie und darüber das sie alleine lebt. Sie hat uns kleine Dinge erzählt, große traurige Dinge und lustig ist sie. Eine unbeschreibliche Situation, die mich danach traurig und gleichzeitig zufrieden werden ließ. Ich bin froh nun zu wissen wer hinter meinem Lieblinsfenster lebt.

While I shot the linvingrooms behind the windows it turned out to be a very emotional visit. She's an amazing old woman who told us very sad things, but she's still a very happy woman. I'm glad to know the woman that lives behind this window...

Sonntag, 24. Mai 2009









Dies ist das 2. Haus während des Fenster Projektes, welches ich fotografierte. Noch stets mit einem komischen Gefühl, habe ich an der Tür geklingelt. Das ältere Ehepaar das in diesem 1930er Jahre Haus wohnt, schienen sehr zurückhaltend. Nach langem Erklären meinerseits, ließ die Dame des Hauses uns in ihren Wohnbereich. Es kam sofort ein gutes Gefühl rüber, während ich durch die Wohnräume streifte. Stifte der Enkelkinder standen noch für sie auf dem Tisch bereit, Fotos zierten die Wände von Familienmitgliedern, kleine liebevolle Details waren zu entdecken. Still wie wir gekommen waren, sind wir auch gegangen.

Ich habe in den letzten 2 Tagen an der bevorstehenden Ausstellung gearbeitet. Fotos auswählen, Abdrücke bestellen, 12 alte Rahmen sollten gefunden werden, mehrere Großformate plotten und dann irgendwie noch ein paar Zeilen dazu schreiben. Es ist erstaunlich gut gegangen. Morgen bauen wir alles auf. Ich bin sehr gespannt, da der Ausstellungsraum sehr klein und nicht besonders schön ist. Ich hoffe ich kann mit meinen Bildern überzeugen.

I started a new project last week! Since I live in the Netherlands, I noticed the big windows in the houses, which are very open. You can look inside very easily, I like this kind of openness of the Netherlands. I looked through the windows an thought about the people that live inside: Who are they? A few months back, I shot the windows only. Now, I started to ask the people if I could take pictures inside. This is the second house I visited. It´s a special project, where I got to know people and their stories about life. I want to continue this project for a while. Next week there is an exibitions with other people from my town with some of my photographs.

Sonntag, 17. Mai 2009

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leuchte-kaffeebar, Köln-Südstadt.

Gestern habe ich etwas ganz besonderes erlebt. Wie ich schon des öfteren erwähnt habe, bin ich ein Fenstergucker. Mir fallen besondere Fenster auf und ich glotze dann auch schon mal hinein. Dort sind dann viele Dinge zu entdecken. Ich versuche mir immer vorzustellen wer in den Häusern wohnt und manchmal erzähle ich mir im Kopf ein paar Geschichten dazu.

Nun steht die Gemeinschaftsausstellung des Projekts "Horizont" der AKI, Ende Mai statt. Meine Idee war es, weiterhin Fotos von Fenstern zu machen.

Was hat das mit Horizont zu tun? Ich wollte den Begriff nicht wörtlich übernehmen, sondern es auf meinen eigenen Blick, meinen eigenen Horizont übertragen.

Da ich immer nur vor dem Fenster stehen und einen kleinen Blick erhaschen kann, habe ich mir die Aufgabe gestellt, an den Türen zu klingeln, um die Menschen kennenzulernen und einen breiteren Blick in die Wohnung, in ihr Leben zu bekommen. Meinen Horizont erweitern.

Das habe ich gestern gemacht. 3 Häuser habe ich besucht. Es kostete mich etwas Überwindung und ich denke deswegen mache ich das wieder alles auf den letzten Drücker.
Angefangen habe ich bei einem Studentenhaus. 2 Studenten empfingen mich erfreut und erzählten mir einige Dinge. Es geht mir nicht nur um die Fotos, sondern auch um die Menschen selbst. So habe ich erfahren was sie über das Studieren denken, welches Verhältnis sie zu Deutschen in Enschede haben, dass sie im Gegensatz zu anderen Studentenhäusern sehr sauber und ordentlich sind.

Diesen ersten Besuch hat mich meine digitale Kamera begleitet. Ein fataler Fehler, da ich mit diesem Ding einfach nicht mehr fotogarfieren will. Ich habe den Eindruck meine analogen Bilder leben mehr, sagen viel mehr aus. Frustriert bin ich nach dem ersten Besuch nach Hause gefahren und habe meine analoge Kamera mitgenommen. Und Pim.

Zusammen haben wir dann an einem wunderschönen historischen Haus geklingelt, wo es ersteinmal hieß die Klingel des Hauses zu finden. Es war eine altmodischer Knauf an dem man ziehen musste um die kleine Glocke in der Wohnung erklingen zu lassen. Wunderbar! Geöffnet hat mir eine Dame. Eine vornehme Familie hatte ich den Eindruck. Sehr nett haben sie uns in ihr Reich gelassen und sich von uns nicht stören lassen. Der Herr des Hauses schaute ein Radrennen im Tv, die Tochter besuchte ihre Eltern. Sie unterhielten sich über Probleme, während ich immer wieder auf das Knöpfchen drückte. Ich erfuhr, dass sie eigentlich mehr in Frankreich sind als hier in diesem wundervollen Haus.

Danach fuhren wir zu meinem Lieblingsfenster. Zuvor einige Male geklingelt, stand die alte Dame mit ihren schneeweissen Haaren am Fenster. Als ob sie auf uns gewartet hätte. Es war so beeindruckend für mich, mit dieser Dame eine Stunde zu sprechen, nebenher Fotos zu machen... Als wir uns wieder verabschiedeten war ich traurig und froh zugleich. Wenn die Fotos entwickelt sind (ich bete zu Gott, dass sie gut werden!!!), schreibe ich einen eigenen Post darüber.

Es hat meinen Horizont erweitert. Und das nicht nur in meiner Arbeit, sondern in meinem Kopf!

Einen gemütlichen Sonntag!

Dienstag, 24. März 2009






Die Fotoserie Schaufenster die ich bereits im letzten Jahr begonnen habe (schaut mal hier) geht jetzt konkreter weiter. Immer mal wieder konnte ich tolle Fenster der Niederländer fotografisch festhalten. Doch sind diese doch eher in meinen privaten Alben und Ordnern verschwunden.

Jetzt habe ich die Gelegenheit Bilder zu diesem Thema auszustellen. Ich mache bei einem Projekt meiner Fh zum Thema "Horizont" mit:

Für mich geht dieser Horizont bishin zu dem was ich draussen heimlich erblicken kann. Manchmal nur bis zur Fensterbank, hin und wieder jedoch bis in den Garten, auf der anderen Seite des Hauses. Ich möchte allerdings meinen Horizont erweitern und hinter die Kulissen blicken. D.h. ich werde an den Türen klingeln und versuchen die Menschen/das Zimmer hinter den Fenstern kennenzulernen und zu fotografieren.

Ich weiss noch nicht ob dies so einfach wird, möchte es jedoch wagen. Die Ausstellung ist im Objektief in Enschede und beginnt am 29.Mai. Aber dazu später mehr.

Samstag, 20. September 2008




Heute, natürlich wieder bei gutem Wetter unterwegs um ein paar schöne Fenster zu fotografieren. Die Spiegelung ist echt schon enorm. Ich kann mich einfach nicht entscheiden was das Bessere ist.

An diesem Fenster fahre ich immer vorbei, wenn ich in die Stadt fahre. Es ist so schön mit den kleinen Blechdosen und der Kaffekanne. Es gibt noch einiges mehr darin zu sehen, doch die Spiegelung macht einen Strich durch die Rechnung.

Freitag, 12. September 2008



Vor ein paar Wochen habe ich gepostet, dass ich gerne mal eine Serie über die Fenster der niederländischen Häuser machen möchte. Seither halte ich Ausschau nach interessanten Fenstern hier in der Gegend. Es gibt echt so viele schöne Dinge zu sehen und ich habe schon eine Menge geeignete Fotomotive entdeckt, die nur darauf warten fotografiert zu werden. Mein liebstes Lieblingsfenster ist dieses hier. Allerdings war das Wetter zu "schön" und viel zu hell. Dadurch sind die Spielungen im Glas natürlich umso stärker. Ich denke, ich muss abends fotografieren, wenn die Sonne nicht mehr so hoch steht. Etwas Spiegelung wird immer dabei sein, aber das soll auch so sein. Man soll ja noch erkennen, dass von aussen nach innen fotografiert wurde.
Mal sehen ob ich es irgendwie noch verbessern kann. Vielleicht mit einem Polariseringsfilter? Ausprobieren!

In letzter Zeit lass ich mich etwas weniger hier blicken. Das kommt daher, dass ich z. Zt. eine Menge Dinge fürs Studium machen muss. Aber ich gelobe Besserung!

Sonntag, 17. August 2008



Wer schon mal in den Niederlanden war, weiß dass die Fenster der meist kleinen süßen Häuschen ziemlich groß ausfallen. Man kann bei einem Spaziergang durch die Straßen fröhlich in alle Wohnzimmer schauen, da Gardinen meist nicht dort als Sichtschutz hängen (man sagt nicht umsonst, dass die 'Holländer' ein ziemlich offenes Volk sind. Heel gezellig!)
Es ist (für meine Begriffe) total spannend einen kurzen Moment dort hinein zu schauen, um sich vorzustellen wer dort, wie wohnt. Ich habe schon so einige interessante Dinge entdeckt.Die Fensterbänke sind mal üppig, mal dezent bestückt, mal kann man bis in den Garten auf der anderen gelegenen Seite schauen oder man entdeckt interessante Einrichtungen. Ich habe einige solcher 'Fensterbilder' fotografiert. Man sieht nicht alles bis ins kleinste Detail. Aber das ist gerade das faszienierende daran. Man gestaltet sich ein eigenes Bild davon, wie es wohl im restlichen Haus aussieht und wer dort womöglich wohnt. Ich finde es könnte ein schönes Fotoprojekt werden, was ich in jedem Fall im Hinterkopf behalten werde.

Da kommt für mich wieder hoch: "Was soll ich im kommenden Jahr weiter studieren? Art&Communictaion Design oder freie Fotografie?
Die Zeit rennt mir davon...