Mistwetter hier in Köln. Arrgh, nichts mehr mit goldenen Herbst. Mit Abstand der schlimmste Monat ist der November für mich. Es ist grau, nass und dunkel. Mir ist bewusst, dass dies auch in den folgenden Monaten so sein kann. Aber der November ist besonders schlimm. Wahrscheinlich weil es der erste Monat dieser dreckig-grauen Tage ist.
Wenn das nicht genug wäre: heute auch gleich noch einen kleinen Zahnarztbesuch abstatten. Die Spritze die der liebe Herr Doktor mir freundlicherweise gab, betäubte mein Mundwerk etwa drei Stunden. Da war es nicht wirklich schlau, das Frühstück vorher ausfallen zu lassen. Mit knurrenden Magen und Wasser das mir im Munde zusammen lief (und auch die Grenzen der Lippen unbemerkt überschritt, da mir das Taubheitsgefühl jegliche Kontrolle nahm) ließen mich etwas seltsam durch die Stadt irren. Ich musste mich ständig vergewissern, das der untere Teil meines Gesichts nicht angeschwollen ist. Bah. Das ist echt ne fiese Sache. Naja, aber trotzdem konnte ich noch fröhlich eine Mütze kaufen, die mich vor Wind und Regen schützen soll.
{schaut mal, hier regnet es auch}
Nun liege ich hier (in meinem alten Zimmer) und hole die versäumten Stunden der Nacht nach. Nichts geht mehr. Der Schlaf wir mir seit drei Tagen geraubt. Falls jemand den Dieb findet - tot oder lebendig - dann schafft ihn hier her. Der kann was erleben.
Montag, 9. November 2009
Freitag, 6. November 2009
Der schönste Moment in dieser Woche:
Kennt ihr das? An manchen Tagen ist man besonders verliebt. Dann ist man ziemlich kuschelig und hat Bienen im Bauch (Schmetterlinge sind was für Anfänger!). So war das am Mittwoch. Er frug (oder fragte?) mich warum das denn heute so sei. Und ich wusste es nicht. Plötzlich, als der Tag schon fast vorüber war, fiel es mir schlagartig ein: 2 Jahre sind wir nun beieinander. Ohne einmal daran gedacht zu haben :)Der blödste Moment in dieser Woche:
Das Gewusel ist an allem schuld. Äh, kann mir jemand mal den Kopf leer spülen?Fundstücke der Woche:
• Furoshiki (風呂敷) - originelle Art Dinge zu verpacken oder zu transportieren. Hier findet ihr Anleitungen.• Ich mag Bilderwände wie diese.
• Babys schreien in ihrere Muttersprache (sagte der Mann im TV). :)
• Ich mag die Portland Flickr Girls.
Ein schönes Wochenede! Ich werde ein paar schöne Tage mit der Freundin in Köln verbringen, einen Mädchenmorgen veranstalten und vielleicht nachts in den Museen rumschleichen.
Ach ja: ich glaube die Bäume sind nächste Woche kahl. Dabei bin ich im Moment so verliebt in die Farben gelb, rot und braun. Kann jemand den Vorgang stoppen? Bitte. Danke.
Donnerstag, 5. November 2009
Wie jedes Jahr, feiert eine gute Freundin nur einen Tag nach mir ihren Geburtstag. Und wie jedes Jahr verläuft es bei ihr eher gestresst und hektisch ab. Sie ist meist in Zeitnot, da sie in letzter Minute ihr Fest vorbereitet. Es ist immer das selbe, seit etwa 14 Jahren. Dann ruft sie mich an, gratuliert mir und ich höre die Party-Suppe auf ihrem Herd brodeln. Während ich die letzten Kuchenkrümel vom Teller fege, steht sie schweißgebadet in der Küche. Dann treffen wir uns am Abend, um mit viel Kölsch (sie ist Kölnerin durch und durch!) in ihr neues Lebensjahr hinein und aus meinem Geburtsatg hinaus zu feiern. Die Suppe brodelt immer noch und wird von hungrigen Gästen gegessen, ihre Haare stehen zu Berge und ich bin voll vom Kuchen am Nachmittag. Wie jedes Jahr kann ich den freien Tag danach geniessen, denn immer immer immer ist der 1. November frei. Ich habe alles hinter mich gebracht und kann meinen Kater ausschlafen. Sie, immer noch Geburtstag, schleppt sich mit einem pochenden Kopf durch ihren Tag.
Wir sehen uns viel zu selten und wenn dann nur in Köln. Sie hat es bisher nicht geschafft mich im königlichen Reich der Niederlande zu besuchen. Das hat jetzt ein Ende. Ich habe ihr eine Einladung geschenkt: Mit dem Tandem durch Amsterdam. Es wird wunderbar sein gemeinsam (auf einem Fahrrad) Zeit zu verbringen. Dazu habe ich endlich mal begonnen, meine Nähübungen fortzusetzen. Eine Mini-Holland-Tasche. Kleine Brötchen backen, bevor es dann an die Torte geht...
Dienstag, 3. November 2009
Liebe Mädchen-Freunde!
Danke für die überaus netten Glückwünsche!
Ich werde mich hüten meinen Blog in Frau blogt umzubennenen, liebe Julia. Wo kämen wir denn da hin? :) Ich bin und bleibe ein Mädchen. Ein großes Mädchen dann eben.
Und ich muss sagen, dass es sich gar nicht so schlecht anfühlt. Und ich bin auch wie ich gelesen habe in netter Gesellschaft. Der Club der bloggenden 30järigen scheint ja auch nicht gerade klein zu sein. Aber ich kann tatsächlich nachempfinden, dass man mit 14 Jahren anders darüber denkt. Liebe Jenny, für dich sind wir wahrscheinlich schon uralt...
Danke "Anonym" für deine Aufmerksamkeit. Auch bei duseliger Fotoqualität von Polaroids ist dir meine Deko aufgefallen. Und tatsächlich habe ich die Tischkarten selbst gemacht, sowie passend dazu Einladungskarten verschickt. Eingepackt in Backpapier, zugenäht und ab ging die Post in Richtung Heimat. Ich hoffe das das nächste Wochenende dann genauso wunderbar wird.
Also nochmal, ihr wunderbaren Besucher: Danke fürs Lesen und Glückwünschen!
Sonntag, 1. November 2009
Achherrjemine! Da vergißt man mal die Zeit und dann sowas: über Nacht bin ich einfach so d r e i s s i g geworden (ihr müsst euch das auf der Zunge zergehen lassen!). Am 31. Oktober 1979 erblickte ich diese Welt. Ein paar Augenaufschläge weiter, passen die Kerzen fast nicht mehr auf den Kuchen. Ein Mädchen bin ich dann doch nicht mehr.
Ein wundervoller Geburtstag: Die Sonne hat sich durchgeboxt, die Blätter haben um die Wette geleuchtet, der Kuchen von Mama und die Schokoladentorte von Madame Miammiam wirklich unschlagbar, das Café Förster, die liebevoll ausgesuchten Geschenke, die überraschende Post von 2 Damen aus Enschede, eine Freundin die alles gegeben hat um mich anzurufen, das Ständchen im Restaurant und die wunderbarste Familie der Welt. Danke für diesen Tag. Und für alles andere sowieso. Was würde ich ohne euch machen..
Und nächste Woche eine kleineMädchenFrauenrunde mit den liebsten Freundinnen. Es wird ein Fest. Es ist doch gar nicht mal so schlecht, diese drei, die da jetzt einfach so rumsteht. Warum das so ist verrät Philipp Mattheis.
Ein wundervoller Geburtstag: Die Sonne hat sich durchgeboxt, die Blätter haben um die Wette geleuchtet, der Kuchen von Mama und die Schokoladentorte von Madame Miammiam wirklich unschlagbar, das Café Förster, die liebevoll ausgesuchten Geschenke, die überraschende Post von 2 Damen aus Enschede, eine Freundin die alles gegeben hat um mich anzurufen, das Ständchen im Restaurant und die wunderbarste Familie der Welt. Danke für diesen Tag. Und für alles andere sowieso. Was würde ich ohne euch machen..
Und nächste Woche eine kleine
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Ich weiss nicht was ich will. Hab ich das schon einmal erwähnt? Ich will es immer so wie es gerade nicht ist.
Scheint die Sonne will ich manchmal das es in Strömen regnet, bin ich in Köln möchte ich in Enschede sein, bevor der Herbst vorbei ist, will ich wieder Sommer, arbeite ich mit den buntesten Buntstifte möchte ich plötzlich die schwarze Tinte auspacken... ...
Oder kennt ihr das Gefühl alles gleichzeitig machen zu wollen? Dann entsteht ein großes Durcheinander und nichts wird zuende gemacht oder wieder auf den Kopf geschmissen. Ich bin rastlos und auf der Suche glaube ich. Ich möchte gerne finden. Jetzt. Und Blumen will ich auch. Ich will, ich will, ich will....
Scheint die Sonne will ich manchmal das es in Strömen regnet, bin ich in Köln möchte ich in Enschede sein, bevor der Herbst vorbei ist, will ich wieder Sommer, arbeite ich mit den buntesten Buntstifte möchte ich plötzlich die schwarze Tinte auspacken... ...
Oder kennt ihr das Gefühl alles gleichzeitig machen zu wollen? Dann entsteht ein großes Durcheinander und nichts wird zuende gemacht oder wieder auf den Kopf geschmissen. Ich bin rastlos und auf der Suche glaube ich. Ich möchte gerne finden. Jetzt. Und Blumen will ich auch. Ich will, ich will, ich will....
Sonntag, 25. Oktober 2009
∆
Endlich wieder in den eigenen vier Wänden angekommen. Eine lange Heimreise vom Osten Deutschlands in den Osten der Niederlande. Ich bin froh wieder im kuschligen Heim zu sein und starte morgen wieder in den Alltag.
Abbys Idee des Five Senses Friday habe ich heute hier hergeholt. Allerdings wird das wohl ein Fünf Sinne Sonntag (im Bezug auf die vergangene Woche)
Ein schönen Sonntag Abend!
P.s: Ich bin z.Zt völlig unkreativ und faul, was den Titel anbelangt. Deshalb habe ich mir es einfach gemacht und die Idee von Elisabeth von fine little day übernommen • = ∆. Für eine Weile, bis mir was Gescheites einfällt.
Abbys Idee des Five Senses Friday habe ich heute hier hergeholt. Allerdings wird das wohl ein Fünf Sinne Sonntag (im Bezug auf die vergangene Woche)
schmecken:
einen äußerst leckeren Griesbrei im Café Die Rebellion des Zimtsterns in Berlin fühlen:
den Liebstensehen:
Berlin. Und die wunderschönen Farben des Herbstes auf dem Nachhauseweg nach Holland.riechen:
den Geruch von Zuhause.hören:
das neue Album von Kings of Convenience: Declaration Of DependenceEin schönen Sonntag Abend!
P.s: Ich bin z.Zt völlig unkreativ und faul, was den Titel anbelangt. Deshalb habe ich mir es einfach gemacht und die Idee von Elisabeth von fine little day übernommen • = ∆. Für eine Weile, bis mir was Gescheites einfällt.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
∆
Morgen sind ein paar Tage Berlin schon wieder vorbei. Ein schönes gemütliches Zuhause in Charlottenburg, keinen Tropfen Regen und ganz viel Ruhe für meinen Kopf. Das brauchte ich auch nach den vergangenen Wochen.
Ich habe mir die Tage, trotz des grauen Berlins, bunt gemacht. Gestern konnte ich im wunderschönen Café Fleury mit einer Freundin aus Enschede, die auch ein paar Tage hier verweilte, frühstücken. Es ist wirklich ein stilvoll eingerichtetes Café ohne den "Möchtegern-Schnickschnack" anderer Kaffeestuben. Es ist nicht aufgesetzt, sondern gemütlich. Allerdings immer sehr gut besucht. Der Geräuschpegel ist dementsprechend hoch.
Nachdem wir uns den Bauch vollgeschlagen haben, konnte ein Besuch bei Frau Tulpe nicht fehlen. zuckersüße Stoffe lassen das Herz höher schlagen. Und für alle Hamburger: ein Shop in der Hansestadt ist bereits geplant!
Ich mag Berlin. Berlin ist groß, vielseitig und spannend. Immer wieder neu.
Immer wieder neu? Dann doch nicht so ganz. In jedem Stadtteil findet man außergewöhnliche Lädchen und Cafés. Überall wo man geht und steht verkaufen sich tolle Geschäftsideen. Doch bin ich etwas müde geworden von all diesen Dingen. Ich geh nicht mehr mit einem hüpfenden Herzen in Läden hinein oder verzauber mich von niedlichen kleinen Cafés in 50er Jahre Stil. Ich bin satt. Proppevoll bis oben hin. Natürlich is es auch so, dass ich in 5 Tgen Berlin alles sehr geballt konsumiere. Ich laufe durch die Strassen, jeden Tag. Das machen Menschen die dort tatsächlich sesshaft sind nicht. Aber trotzdem: man sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
Ein Laden möchte ich dann doch noch mal erwähnen! Im Stadtteil Neukölln ist Mein Laden von Miriam zu finden. Ich kam einer netten Einladung entgegen und besuchte diese Dame in ihrem kleinen Reich. Eine Modedesignerin die ihre hübsche Kleidung an die Frau bringt. Ich durfte hinter die Kulissen schauen und war erstaunt über Gerätschaften, die durch meine Unwissenheit in Sachen Nähen, nicht bekannt waren. Kurzerhand wurde aus dem Einkaufsbummel ein nettes Abendessen im Bistro 'nebenan'. Also, falls ihr mal in der Ecke seid, geht mal bei ihr vorbei.
Ich habe mir die Tage, trotz des grauen Berlins, bunt gemacht. Gestern konnte ich im wunderschönen Café Fleury mit einer Freundin aus Enschede, die auch ein paar Tage hier verweilte, frühstücken. Es ist wirklich ein stilvoll eingerichtetes Café ohne den "Möchtegern-Schnickschnack" anderer Kaffeestuben. Es ist nicht aufgesetzt, sondern gemütlich. Allerdings immer sehr gut besucht. Der Geräuschpegel ist dementsprechend hoch.
Nachdem wir uns den Bauch vollgeschlagen haben, konnte ein Besuch bei Frau Tulpe nicht fehlen. zuckersüße Stoffe lassen das Herz höher schlagen. Und für alle Hamburger: ein Shop in der Hansestadt ist bereits geplant!
Ich mag Berlin. Berlin ist groß, vielseitig und spannend. Immer wieder neu.
Immer wieder neu? Dann doch nicht so ganz. In jedem Stadtteil findet man außergewöhnliche Lädchen und Cafés. Überall wo man geht und steht verkaufen sich tolle Geschäftsideen. Doch bin ich etwas müde geworden von all diesen Dingen. Ich geh nicht mehr mit einem hüpfenden Herzen in Läden hinein oder verzauber mich von niedlichen kleinen Cafés in 50er Jahre Stil. Ich bin satt. Proppevoll bis oben hin. Natürlich is es auch so, dass ich in 5 Tgen Berlin alles sehr geballt konsumiere. Ich laufe durch die Strassen, jeden Tag. Das machen Menschen die dort tatsächlich sesshaft sind nicht. Aber trotzdem: man sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
Ein Laden möchte ich dann doch noch mal erwähnen! Im Stadtteil Neukölln ist Mein Laden von Miriam zu finden. Ich kam einer netten Einladung entgegen und besuchte diese Dame in ihrem kleinen Reich. Eine Modedesignerin die ihre hübsche Kleidung an die Frau bringt. Ich durfte hinter die Kulissen schauen und war erstaunt über Gerätschaften, die durch meine Unwissenheit in Sachen Nähen, nicht bekannt waren. Kurzerhand wurde aus dem Einkaufsbummel ein nettes Abendessen im Bistro 'nebenan'. Also, falls ihr mal in der Ecke seid, geht mal bei ihr vorbei.
Dienstag, 20. Oktober 2009
Heute ein kurzer Bericht aus der Hauptstadt! Nach einigen Turbulenzen, bin ich gestern endlich angekommen. Danke nochmals für all die zahlreichen Tipps von euch. Ich werde sicherlich einiges beherzigen.
Heute habe ich einen herrlichen Spaziergang durch den Schloß Park in Charlottenburg gemacht. Die Jahreszeit sorgt dafür, dass die Wege rot, gelb und braun gefärbt sind. Es regnet Blätter und der Wind pfeift um die Nase.
Ein Besuch im Café Sorgenfrei sorgte für das leibliche Wohl. Denn dort gab es erst einmal Kaffee und Kuchen. Der Laden, vollgestopft mit 50er und 60er Jahre Klamotten war sehr nett. Allerdings war es für meine Begriffe zuviel der vergangenen Zeit, die dort hinein gestopft wurde. Retro Möbel und Kleinkram konnte man dort für viel Geld mitnehmen.
Danach ging es in die Bergmannstrasse und zu Mustafa einen Döner essen. Sehr lecker! Auch ganz bezaubernd: die Apfelgalerie.
Eine gute Nacht!
Samstag, 17. Oktober 2009
Guten Morgen liebe Blogger-Mädchen!
Ich sollte vielleicht öfter mal fragen wie es euch geht?! Das gehört sich eigentlich bei einem ordentlichen Besuch in meiner kleinen Stube. Also: In welcher Stimmung seid ihr gerade? Was habt ihr heute vor? Welchen Gedanken hattet ihr beim ersten Augenaufschlag?
Ich bekomme immer große Augen, wenn ich am Abend sehe wie viele Menschen mich im Laufe des Tages besucht haben. Hach, manchmal würde ich gerne eine großes Loch in die Welt des Internets schneiden um zu gucken wer oder was ich dahinter verbirgt. Die vernetzten Internetstraßen entlang gehen, in alle Fenster schauen und kurz "Guten Tag!" sagen. Ich würde in Kinder und Jugendzimmer blicken, Mütter mit ihren Kinder spielen sehen, Studenten die einen großen Stapeln Bücher wälzen müssen, Mädchen die ihre Gedanken auf Papier bringen, stricken, zeichnen oder in die Luft gucken. Dann in die Augen blicken und die Stimmen hören. Laute, leise, kleine, große, vorsichtige und lustige Töne. Nicht alles was ich dann sehen und hören werde, wird mir gefallen. Ich werde nicht alle mögen. Ganz sicher nicht. Und mich werden sie auch nicht alle leiden können. So wie im richtige Leben. Es würde aber auch Momente geben, die mich packen und mitreißen und mein Leben neu bestimmen. Das richtige Leben ist groß. Es gibt noch viel zu entdecken. Das hier ist ein Fragment von mir. Mädchen ist im wahren Leben noch mehr. Oder vielleicht manchmal weniger. So wie die Wolken gerade stehen. Nicole eben.
Frl. Zucker hat mich gestern zu diesen Gedanken gebracht. Ganz einer Meinung bin ich mit einem ihrer Blogbesucher. Er schreibt:
Einen schönen Tag allerseits!
Ich sollte vielleicht öfter mal fragen wie es euch geht?! Das gehört sich eigentlich bei einem ordentlichen Besuch in meiner kleinen Stube. Also: In welcher Stimmung seid ihr gerade? Was habt ihr heute vor? Welchen Gedanken hattet ihr beim ersten Augenaufschlag?
Ich bekomme immer große Augen, wenn ich am Abend sehe wie viele Menschen mich im Laufe des Tages besucht haben. Hach, manchmal würde ich gerne eine großes Loch in die Welt des Internets schneiden um zu gucken wer oder was ich dahinter verbirgt. Die vernetzten Internetstraßen entlang gehen, in alle Fenster schauen und kurz "Guten Tag!" sagen. Ich würde in Kinder und Jugendzimmer blicken, Mütter mit ihren Kinder spielen sehen, Studenten die einen großen Stapeln Bücher wälzen müssen, Mädchen die ihre Gedanken auf Papier bringen, stricken, zeichnen oder in die Luft gucken. Dann in die Augen blicken und die Stimmen hören. Laute, leise, kleine, große, vorsichtige und lustige Töne. Nicht alles was ich dann sehen und hören werde, wird mir gefallen. Ich werde nicht alle mögen. Ganz sicher nicht. Und mich werden sie auch nicht alle leiden können. So wie im richtige Leben. Es würde aber auch Momente geben, die mich packen und mitreißen und mein Leben neu bestimmen. Das richtige Leben ist groß. Es gibt noch viel zu entdecken. Das hier ist ein Fragment von mir. Mädchen ist im wahren Leben noch mehr. Oder vielleicht manchmal weniger. So wie die Wolken gerade stehen. Nicole eben.
Frl. Zucker hat mich gestern zu diesen Gedanken gebracht. Ganz einer Meinung bin ich mit einem ihrer Blogbesucher. Er schreibt:
Ich mag das Internet, weil sich trotz willkürlicher Entfernung viele ähnliche Gedanken, Ideen & andere selbstgemachte Kunstwerke super & barrierefrei austauschen lassen. in den meisten Fällen sind die Menschen "dahinter" in "Wirklichkeit" keine Enttäuschung dessen, was sie im Netz von sich preisgeben. Diese einst noch große Kluft des "reallife" und "online" verschwindet immer mehr und ich finde es nicht schlecht.
Einen schönen Tag allerseits!
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Die Freude ist groß! Ab Montag geht es wieder für ein paar Tage in die Hauptsstadt. Ich hoffe ihr könnt mir wieder viele viele neue Tipps geben. Was muss ich sehen? Welche Ausstellungen sind im Moment sehr interessant? Welche Cafés sind gemütlich und wo kann ich kleine alltägliche Dinge in Berlin erleben? An welchem Ort könnt ihr stundenlang verweilen? Wo seid ihr, wenn ihr einfach nur Leute gucken wollt? Nette kleine Lädchen? Wo gibt es das beste Frühstück? Habt ihr Orte die ihr vermeiden würdet? Und wer wohnt oder besucht Berlin in der kommenden Woche?
Fragen über Fragen und ich hoffe ihr habt Lust meine Reise mitzugestalten. Das alles wird natürlich festgehalten und an hier ausführlich berichtet. Meine Idee ist es immer noch einen kleinen persönlichen Reiseführer zu machen, damit auch andere etwas davon haben. Aber das ist ein erneuter Punkt für meine was-ich-noch-alles-machen-möchte-Liste...
Fragen über Fragen und ich hoffe ihr habt Lust meine Reise mitzugestalten. Das alles wird natürlich festgehalten und an hier ausführlich berichtet. Meine Idee ist es immer noch einen kleinen persönlichen Reiseführer zu machen, damit auch andere etwas davon haben. Aber das ist ein erneuter Punkt für meine was-ich-noch-alles-machen-möchte-Liste...
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Gute Zeiten.
Wunderschönes Wetter läd zum wunderschönen Spaziergang durch den Wald ein. Ich, meine Kamera und dieser Fliegenpilz. Ich denke bald gibts mehr Bilder zu sehen.
Dienstag, 13. Oktober 2009
Das Wochenende war eine sehr gute Sache, sage ich euch. Danke für die lieben Kommentare. Manchmal braucht man gute und frische Luft , um etwas mehr Farbe ins Leben zu lassen. Zumindest für die Tage in der Heimat.
Nach der zufälligen tollen Entdeckung des japanischen Ladens Muji, welcher bei Fräulein Julia schon vor einiger Zeit angepriesen wurde, konnte ich diese kleinen aber feinen Schühchen finden. Wunderbar bequem und schlicht gehalten, halten sich meine Füße von fast ganz alleine auf den Boden :) Wer die Schlichtheit und ein vielseitiges Produktangebot liebt (es gibt dort alles: von Kugelschreibern, über Kleidung bishin zu Möbel) sollte einen Abstecher dorthin machen.
Bench Monday wird heute kurzerhand zu Bench Tuesday. Ich habe heute wieder ein paar Dinge in der Werkstatt für Bleisatz ausprobiert. Etwas unsicher mit Typografie ist es eine gute Übung um das große Wort Typografie wieder dort zu platzieren wo es hin gehört. Ich als angehendeKunst & Kommunikations-Designerin Gestalterin, bin genervt vom Hype der Typografie. Da meinen poplige Studenten, sie seien die Helden der Typografie wenn sie als Lieblingsschrift die Helvetica nennen, einen Sagmeister kennen oder wissen das die Comic Sans ein Tabu ist.
Ich interessiere mich für die Welt der Buchstaben, weiß aber das ich bisher wenig Ahnung davon habe. Deswegen bleibt ich auf dem Boden der Tatsachen und versuche das Ganze spielerisch zu erlernen (hier spricht die Erzieherin in mir). Heute habe ich die großen Holzbuchstaben aus dem Schrank geholt um ersteinmal ein paar Tannenbäume auf das Papier zu drucken (Weihnachten kommt schneller als ihr denkt, meine Damen!)
Dieser und auch ganz besonders der vorherige Besuch gab mir dann auf analoge Weise Einblick in das was der Computer ganz selbstverständlich für mich macht. Sehr aufschlußreich. Für mich ist es die beste Methode etwas zu erlernen: etwas mit den Händen tun und sehen wie etwas ohne technische Hilfe funktioniert. So halte ich es auch mit der Fotografie. Wissen wie eine Kamera funktioniert, analog ohne schnickschnack um dann mit diesem Wissen in die digitale Welt einzutauchen (was heute wohl notwendig ist).
Nach der zufälligen tollen Entdeckung des japanischen Ladens Muji, welcher bei Fräulein Julia schon vor einiger Zeit angepriesen wurde, konnte ich diese kleinen aber feinen Schühchen finden. Wunderbar bequem und schlicht gehalten, halten sich meine Füße von fast ganz alleine auf den Boden :) Wer die Schlichtheit und ein vielseitiges Produktangebot liebt (es gibt dort alles: von Kugelschreibern, über Kleidung bishin zu Möbel) sollte einen Abstecher dorthin machen.
Bench Monday wird heute kurzerhand zu Bench Tuesday. Ich habe heute wieder ein paar Dinge in der Werkstatt für Bleisatz ausprobiert. Etwas unsicher mit Typografie ist es eine gute Übung um das große Wort Typografie wieder dort zu platzieren wo es hin gehört. Ich als angehende
Ich interessiere mich für die Welt der Buchstaben, weiß aber das ich bisher wenig Ahnung davon habe. Deswegen bleibt ich auf dem Boden der Tatsachen und versuche das Ganze spielerisch zu erlernen (hier spricht die Erzieherin in mir). Heute habe ich die großen Holzbuchstaben aus dem Schrank geholt um ersteinmal ein paar Tannenbäume auf das Papier zu drucken (Weihnachten kommt schneller als ihr denkt, meine Damen!)
Dieser und auch ganz besonders der vorherige Besuch gab mir dann auf analoge Weise Einblick in das was der Computer ganz selbstverständlich für mich macht. Sehr aufschlußreich. Für mich ist es die beste Methode etwas zu erlernen: etwas mit den Händen tun und sehen wie etwas ohne technische Hilfe funktioniert. So halte ich es auch mit der Fotografie. Wissen wie eine Kamera funktioniert, analog ohne schnickschnack um dann mit diesem Wissen in die digitale Welt einzutauchen (was heute wohl notwendig ist).
Nach den vielen Regentagen war heute wieder ein ganz feiner Sonnentag. Aber kalt ist es geworden, nicht wahr? Aber was wäre die Welt ohne Mütze, Schal und Mantel?! Eine schöne Herbstwoche!
Freitag, 9. Oktober 2009
Der schönste Moment in dieser Woche:
einen Ort zu finden hier in Enschede, der so wunderschön zauberhaft ist. Ein kleines Häuschen im Wald mit Dingen voller Poesie. Dort eine Tasse Kaffee trinken und Eichhörnchen beobachten.Der schlimmste Moment in dieser Woche:
der ganze Rest.Fundstücke der Woche:
• Hollandse appeltaart• Oh my Cavalier macht schöne Broschen: Little Jumping Dog
• eine originelle Wanddekoration
• I don't know what I'm doing von Keri Smith
Ich wünschen ein feines Wochenende! Ich bin in Köln zu finden...
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Gestern Abend habe ich überaus nette Zeilen über mich bei Dawanda lesen können. Danke, liebe Anna. Es macht mich immer wunderbar fröhlich, wenn ich merke, dass es euch bei mir gefällt!Dawanda: Kreative Menschen verkaufen ihre Schätze im Netz. Es gibt wahnsinnig viel dort zu entdecken. An dieser Stelle sollte ich auf domestic candy aufmerksam machen. Die junge Innenarchitektin stellt wunderbare Dinge (meist aus Holz) her, wie z.B diese schöne Brosche, ein Mobile für die Kleinsten oder Küchenbrettchen für die Wand.
Manati - Mum verkauft neben hübschen Kindermützen auch Fundstücke aus vergangenen Zeiten. So findet man tolle Apfelkännchen oder Konfitüren Behälter in ihrem Warenladen.
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Zur späten Stunde melde ich mich nochmal kurz aus der Versenkung. Alles läuft etwas schleppend. Ich versuche gerade eine Menge Dinge gleichzeitig auf die Reihe zu bekommen. Mein Kopf war selten so voll gestopft. Seit Wochen geht es nun so. Alles muss am besten gestern fertig sein. To do Listen helfen schon lange nicht mehr. Nicht das ich hier wie ein aufgescheuchtes Huhn rumlaufen, mit den Armen fuchteln und die Dinge anpacken würde...nein, ich muss aus dem Fenster gucken, unbekannte Wege im Internet folgen oder die Gemütlichkeit des Sofas testen. Zwischendurch wird dann die nicht mehr vorhandene To-do Liste halbherzig abgehakt.
+ "Die Karten meiner Träume" von Reif Larsen lesen
+ Briefe schreiben, E-Mails und Kommentare beantworten
+ den Fotoapparat mal wieder zum Einsatz bringen
+ die ??? hören
+ to write my posts in english
Schaut mal hier rein! Ein wunderhübsches Filmchen. (via)
Oh sorry, dear english readers. I will write my posts in english soon... (But ask, if you have any questions!)
Samstag, 3. Oktober 2009

Der Sommer ist nun so gut wie in Alben geklebt und jetzt werden wieder neue Erinnerungen gesammelt. Ich freue mich wirklich auf die kalten Tage. Endlich wieder Schal und Mütze tragen, meinen neuen Mantel ausführen und gemütliche Abende verbringen. Ich freue mich auf die Freundin in Köln, die ein gemütliches Zimmer hat, das sich wunderbar für windige und regnerische Abende eignet.
Bald werden wieder Zimtschnecken gebacken und Kürbisse ausgehöhlt. Kerzen werden angezündet und Kakao getrunken. Und es wird wieder dunkel. Manchmal auch bei mir. Das weiss ich jetzt schon. Aber daran möchte ich nicht denken. Noch nicht. Jetzt fallen ersteinmal die Blätter von den Bäumen und das Licht wird wieder festgehalten, da es hier in den kalten Monaten besonders schön ist.
Schönster Moment in dieser Woche:
Das Rumpeln im Bauch und im Herzen.Blöder Moment in dieser Woche:
Koos hat den Laden in Amsterdam geschlossen. Schnief!• Ich bin verliebt in Humanoid
• Kamille en Dille. Ein symphatischer Haushaltswarenladen
• Sherlock Holmes Museum in London: tolle Eindrücke bei behave, baby. zu sehen!
• Safari im Photoautomaten!
• Ich mag die Fotos von Brigitte Sire
Freitag, 2. Oktober 2009
1. Maia Hirasawa - Gothenburg.......................play
2. Russian Red - Cigarettes ........................play
2. Russian Red - Cigarettes ........................play
4. Stevie Wonder - Happier Than The Morning Sun.....play
5. Marit Larsen - If A Song Could Get Me You........play
6. Obél - Riverside.................................play
7. Sophie Hunger - Walzer für Niemand...............play
8. Karen Ann - Not Going Anywhere...................play
9. Benjamin Biolay - Folle de toi...................play
Das höre ich gerade sehr gerne. Und da es lange keine neue Abspielliste gab: hier, bitteschön. Playlist #7
Mittwoch, 30. September 2009
"Alles muss raus!" war unsere Devise auf dem Flohmarkt in der Kölner Feuerwache im Eigelsteinviertel. Das erste Mal Selbst verkaufen begann etwas hektisch und mit Regen. Aber die Leute ließen sich durch die Nässe nicht verscheuchen und so kam es, dass ich mit einem von fünf Kartons wieder nach Hause ging. Wir haben erstaunlich viel zusammen bekommen. Klamotten, Bücher, Schuhe, Tassen, Gläser. Alles was in meinem Keller verweilte ist an den Mann und an die Frau gegangen. Toll war es. Neben den Einnahmen kamen wirklich nette Leute bei uns vorbei. Wie es sich in Köln gehört, nicht ohne ein Schwätzchen zu halten. Meine Mutter blieb leider auf ihrem Kristall sitzen, obwohl sie alles dafür getan hat um die wertvollen Schmückstücke zu verkaufen :) Aber der nächste Kristallliebhaber kommt bestimmt...
Im kommenden Jahr werde ich wohl des öfteren einen kleinen feinen Stand haben. Aber dann mit Ankündigung. Vielleicht kommt dann die ein oder andere Kölnerin von euch bei mir vorbei.
It was the first time for me to sell something on the fleamarket and it was fun.
Montag, 28. September 2009
Da bin ich heute wohl in den Herbst gestolpert. Es riecht nach kälteren Tagen, die Blätter färben sich rot, gelb und orange und meine Stiefel werden aus dem Schrank geholt. Die Sommertage sind nun wirklich vorbei. Mein kurzer Urlaub auf Ibiza war sehr turbulent was das Wetter und einige Ereignisse angeht. Es gab (zu viele) Regentage, ein paar Sonnentage, eine Fischvergiftung mit Krankenhausbesuch und darauffolgende Aufregung (allen Beteiligten geht es wieder bestens), Sand, Meer und seltsame Touristen. Ich habe den Kopf leer gepustet um ihn heute wieder direkt voll zu packen. Nun ja, was ich eigentlich sagen wollte ist: Ich bin wieder da! Hallo Mädchen! Wie geht es euch?
I'm back! A few days with rain and some sunny days in Ibiza are over. For me fall really begins now. How are you girls?
Freitag, 18. September 2009
Im Moment lasse ich mich nicht regelmässig hier blicken. Aber ich bin gerade kreativ beschäftigt und versuche meine Ideen endlich mal zu verwirklichen. In den letzten Wochen habe ich einiges getan, was ich schon immer einmal machen wollte.
Im Moment bin ich gerade dabei meine kreativen Ergüsse in Bücher zu stopfen. Endlich habe ich die Gelegenheit gehabt um einen ordentlichen, verständlichen und geradezu perfekten Kurs für mich in unser Partnerschule zu belegen. "Das andere Buch" nennt sich dieser bescheidene Kurs. Und wie der Titel es schon sagt, geht es um Bücher. Selbst ein Buch zu gestalten ist etwas, was ich mir schon so lange vornehme. Jetzt bietet sich die Gelegenheit dazu. In den vergangenen Tagen haben wir ersteinmal verschiedene Techniken gelernt, um Bücher zu binden. So enstanden neben einem Fotoalbum, 2 Notizbücher und ein Zeichenbuch.
Die nächsten kommenden Tage bin ich hier nicht zu sehen, denn es geht noch einmal in die Sonne. Kurz dem Alltag entfliehen und ein letztes Mal den Sommer einatmen! Ich freue mich auf Sand zwischen den Zehen und Sonne auf dem Bauch.
Wunderherzliches Dankeschön an alle lieben Leserinnen, die mädchenblogt gratulierten! Am liebsten würde ich euch alle zum Kaffeekränzchen einladen. Bis nächste Woche Sonntag!
Im Moment bin ich gerade dabei meine kreativen Ergüsse in Bücher zu stopfen. Endlich habe ich die Gelegenheit gehabt um einen ordentlichen, verständlichen und geradezu perfekten Kurs für mich in unser Partnerschule zu belegen. "Das andere Buch" nennt sich dieser bescheidene Kurs. Und wie der Titel es schon sagt, geht es um Bücher. Selbst ein Buch zu gestalten ist etwas, was ich mir schon so lange vornehme. Jetzt bietet sich die Gelegenheit dazu. In den vergangenen Tagen haben wir ersteinmal verschiedene Techniken gelernt, um Bücher zu binden. So enstanden neben einem Fotoalbum, 2 Notizbücher und ein Zeichenbuch.
Die nächsten kommenden Tage bin ich hier nicht zu sehen, denn es geht noch einmal in die Sonne. Kurz dem Alltag entfliehen und ein letztes Mal den Sommer einatmen! Ich freue mich auf Sand zwischen den Zehen und Sonne auf dem Bauch.
Wunderherzliches Dankeschön an alle lieben Leserinnen, die mädchenblogt gratulierten! Am liebsten würde ich euch alle zum Kaffeekränzchen einladen. Bis nächste Woche Sonntag!
Donnerstag, 17. September 2009

Da geht sie hin die Zeit! Seit nunmehr zwei Jahren schreibe und zeige euch ein kleines Stück aus meiner Welt. Mit vielen Zweifeln ob das hier der richtige Ort dafür sein und ein paar Durststrecken bin ich immer noch hier. Und das zu recht. Ich habe viele virtuelle und auch reale Kontakte geknüpft, viel Aufmerksamkeit und Zuspruch von euch bekommen. Manchmal habe ich mich erschreckt wie weit die Kreise ziehen und gleichzeitig über all das gefreut was an Feedback zurück kommt. Ich weiss das ich hier nicht alle vom Hocker reiße, mit dem was ich zeige oder schreibe. Ein großgewordenes Mädchen das Alltagsklimbim präsentiert. Aber so ist es. Und das scheint einigen von euch dort draußen zu gefallen. Ich freue mich immer über jeden einzelnen Kommentar. Vielen Dank dafür!
Am meisten freue ich mich aber darüber, dass sich die digitale Welt auch immer wieder mit der realen Welt verbinden läßt: so habe ich jetzt eine neue Freundin in Berlin und ein paar Menschen mit denen ich Brief/Mail Kontakt halte.
Bei einigen von euch steht auch noch ein Kaffeekränzchen aus wie z.b mit Fräulein Julia. Diese junge Dame machte mich übrigens für einen Tag berühmt. Sie gab ein kurzes Interview an Ehrensenf (Internet TV) und nannte meinen bescheidenen Blog. Wahnsinniges Gefühl. Auch an anderen Stellen habe ich per Zufall über mich lesen können: English Muse beschrieb mich als viel reisende junge Dame, die über ihre Erlebnisse berichtet. Das wärmt mein Herz. Und so gehe ich heute mit einem Lächeln im Gesicht und im Bauch ins Bett und morgen durch den Tag.
Today it's mädchenblogt birthday. Two years ago I started this blog and I'm so glad to read your lovely comments everyday. During these two years I met some very nice people in digital life but also in real life. I'm so glad to read that people like my work and would like to thank you so much for stopping by.
Fräulein Julia made me famous for one day. She told in Ehrensenf (a German internet tv program) about my blog! It's amazing!
Freitag, 11. September 2009
Hach ja, alle geht drunter und drüber...
Aber den Start ins Wochenende lasse ich mir nicht nehmen.
Der schönste Moment in dieser Woche:
Der spontane Ausflug nach Deventer. Tolle Fahrt durch die niederländische platte Landschaft und später ein Gespräch mit dem Stempelfachverkäufer.Der gräßlichste Moment in dieser Woche:
Zu merken das es Orte gibt die nach Gemeinheit und Unfreundlichkeit stinken. Und zu wissen, das man dort noch einwenig verweilen muss...Fundstücke der Woche:
Herr Rossi sucht das GlückEin wunderbarer Stop Motion Film: This is where we live.
Gibt es etwas schöneres als Girlanden? The fabulous Garlands. Und hier ein Girlandenstempel.
Ein hübsches CD Cover von Roofwalkers.
Ein schönes Wochenende für die Damen!
Dienstag, 8. September 2009
Fundstücke an einem freien Vormittag, während ich frühstücke:
• ich mag die Flickr Gruppe What I Wore Today
• The Small Object von Sarah Neuburger
• ich freu mich auf den Film Where The Wild Things Are
• Are you happy?
• erinnert sich noch jemand an Hals über Kopf ?
• Helge Schneider simuliert einen Mikrofonausfall.
Viel Spaß am Dienstag.
Sonntag, 6. September 2009
Wir sind in vielen Städten Europas gewesen, haben zwei gemeinsame Urlaube hinter uns und an so manchen Tagen die verrücktesten Dinge gemacht. Aber was wir in etwa zwei Jahren nicht getan haben: wir waren noch nie gemeinsam im Kino. Gestern war unsere Premiere. Das erste mal zusammen im Kino. Und ich war ganz schön aufgeregt. Wir sind in eines der ungemütlichen, viel zu teuren und großen Kinos gegangen. Mit Popcorn und Cola. Und Händchenhalten. Wir haben uns obendrein ein Hollywood Streifen angeschaut: My Sister's Keeper. Es war ein tränenreicher Film mit der entzückenden jungen Schauspielerin Abigail Breslin. Hier wurde darüber berichet. Es war ein schöner Abend an dem ich bemerkt habe, dass die Zeit viel zu schnell vergeht.
Sonntag ist ein schöner Tag. Eigentlich. Denn uneigentlich schleicht sich der Gedanke an Montag in den Nachmittagsstunden an. Und dann ist es vorbei irgendwie. Das Wochenende. Viel zu schnell. Aber wir haben uns abgelenkt und den Gedanken nicht zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Wir haben ihn einfach ausgesperrt und den leckeren Apfel-Preiselbeeren-Kuchen alleine aufgegessen.
Einen guten Start in die Woche!
I had a nice weekend while going to the cinema and watch this film and bake a cake. Weekends are always to short.
Have a good start in the next week!
Freitag, 4. September 2009
Ich habe soviel Dinge in meinem Kopf die ich entweder noch machen muss oder gerne machen möchte. Jeden Tag kommt eine Kleinigkeit dazu und letztendlich wird das wenigste davon umgesetzt. Das ist sehr frustrierend. Außerdem kommen noch ständig Gedanken für irgendwelche Studienprojekte hinzu. In meinem Kopf geht es rund und mich plagen Kopfschmerzen und andere körperliche Wehwehchen. Ich würde gerne meinen Kopf hin und wieder leer fegen, um das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden. Aber noch habe ich keine Methode gefunden. Früher war Sport mein Ausgleich. Es wirkte sich positiv auf Körper und Seele aus. Morgen gehe ich mir den Pilates Kurs anschauen. Vielleicht finde ich dort den Knopf zum abschalten. Das wäre zumindest dringend notwendig. Was sind eure Abschaltmethoden?
Schaut mal hier:
+ Beppo der Straßenkehrer (via)
+ Noah And The Whale
Schönes Wochenende!
My head is full with things. I don't know how I can this switch it off. Tomorrow I'm going to Pilates and maybe that will work. How do you relax?
Have a look:
+ Beppo der Straßenkehrer (via)
+ Noah And The Whale
Happy Weekend!
Donnerstag, 3. September 2009

Heute konnten wir endlich das "groentenpakket" abholen. Und das war drin:
Mais
Endivien
Poree
Groenlof *
Ich muss sagen, dass ich keine Freundensprünge gemacht habe, als ich den Inhalt gesehen habe. Das haben sich wahrscheinlich auch die lieben Bauersleute gedacht und haben uns das Gemüse ersteinmal mit leckeren Rezepten schmackhaft gemacht. Zwei Rezepte finden sich auf dem Beipackzettel. Und heute wird eines ausprobiert: Pasta mit Mais, Poree und Thunfisch. Hach ja, ich freu mich auf neue Rezepte...
Gestern haben wir wieder Rote Bete Nudeln für unsere Gäste gekocht und sie waren begeistert. Also, wer sich noch immer nicht getraut hat, sollte es doch mal probieren. Es lohnt sich. Das Ganze ist auch ein Genuß für die Augen. Die Farbe der gekochten und pürierten Rote Bete ist einfach unschlagbar.
Today we picked up a vegetable pagage from the farm. It contained: corn, leek, endive and groenlof*. Today we make pasta with corn, leek and tuna!
Yesterday we made Pasta with beetroot for our guests again. It tastes so good, you must try it.
*(I didn't know the english or german word for that!)
Dienstag, 1. September 2009
Sie packte ihr kleines Herz an die richtige Stelle und folgte ihrer Intuition. Manchmal fühlte sich ihr Herz auf dieser Reise an wie eine ausgepresste Zitrone. Und auf unerklärliche Weise schmeckte sie es sogar. Manchmal ist sauer lustig. Heute nicht.
Freitag, 28. August 2009
Heute ist sozusagen mein letzter freier Tag bevor es wieder heißt das kreative Köpfchen einzuschalten! Wahnsinnig schnell ist die Zeit vergangen. Und schön war die Zeit! Das letzte Wochenende bin ich dann in Köln. Einen verschollenen Freund aufgabeln, durch die Cafés sitzen und grillen. Das wär doch ne tolle Sache wenn das Wetter mitspielen würde. Sowieso habe ich das Gefühl, das Herr Herbst vor der Tür steht und sehnsüchtig darauf wartet Apfelkuchen bei mir zu essen und warmen Kakao zu trinken. Soll er nur kommen. Ich begrüße ihn herzlich! Aber bevor es soweit ist noch alles aus dem Spätsommer rausholen.
Ich habe Lust auf:
Amelie mit bester Freundin schauen, dabei Kuchen essen und uns fragen wieviel Menschen jetzt in diesem Moment einen Orgasmus haben.Das Schönste aus der vergangenen Woche:
Der Sprung in die HöheEin sommriges Wochenende
It's my last free day! Next week the study starts again. I'm suprised how fast it went. This last weekend I'll be in Cologne. Meeting with friends, going to the café's and maybe a barbeque. Fall is right around the corner, isn't it? Whatever, I want to celebrate the last summerdays in my hometown.
I would like to:
watch Amélie with my best friend, eat cake and wonder how many people have an orgasm right now...Best moment this week:
This JumpHappy weekend!
Donnerstag, 27. August 2009
Puuuh! So viele Vorschläge für unsere abendliche Mahlzeit. Danke dafür! Ihr habt mich an einige Dinge erinnert, die sich ganz hinten im meinem Hinterstübchen versteckt hielten. Bei dieser Gelegenheit erzähle ich euch natürlich was wir gekocht haben: Ich habe mir die Seite cinnamon & lime von Irene vorgenommen! Wirklich leckere Gerichte finden sich dort. Da wir schon ewig keine Pizza mehr gegessen haben, haben wir uns dieses Rezept von Irene vorgenommen: Pizza Rucola e Parma. So und so sah das Ganze dann aus. Empfehlenswert.
Nachdem wir uns den halben Tag mit Lebensmitteln, Gerichten und Ernährung auseinander gesetzt haben, sind wir zu dem Entschluß gekommen, dass einfach alles gegessen wird was auf den Tisch kommt! Hach ja, aber wie wenn wir alles selbst in der Hand haben?
Wir haben beim "Bauern von Nebenan" eine Gemüsetüte bestellt. Dort können wir einmal wöchentlich die Tüte mit frischem Gemüse und Obst abholen ohne wirklich zu wissen was uns erwartet. Damit wird dann die gesamte Woche "gearbeitet". Alles wird aufgebraucht und kreative Lösungen werden gesucht. Gesund und biologisch obendrein!
Geübt haben wir das Ganze heute mit Rote Bete, die ich aus Polen mitgebracht habe. Wenn ich an Rote Bete denke, denke ich immer an eine Komnination mit Kartoffeln und Fleisch oder Suppe! Aber auf beides hatten wir keinen Appetit und so haben wir ein alternatives Gericht gesucht. Wer hätte gedacht das Pasta und Rote Bete so gut zusammen schmeckt. Dieses Rezept haben wir ausprobiert. Unbedingt probieren, meine Damen!
Aufmerksam machen wollte ich dann bei dieser Gelegenheit auf Frau Liebe's Einkaufskorb.
In diesem Sinne: Guten Appetit!
Nachdem wir uns den halben Tag mit Lebensmitteln, Gerichten und Ernährung auseinander gesetzt haben, sind wir zu dem Entschluß gekommen, dass einfach alles gegessen wird was auf den Tisch kommt! Hach ja, aber wie wenn wir alles selbst in der Hand haben?
Wir haben beim "Bauern von Nebenan" eine Gemüsetüte bestellt. Dort können wir einmal wöchentlich die Tüte mit frischem Gemüse und Obst abholen ohne wirklich zu wissen was uns erwartet. Damit wird dann die gesamte Woche "gearbeitet". Alles wird aufgebraucht und kreative Lösungen werden gesucht. Gesund und biologisch obendrein!
Geübt haben wir das Ganze heute mit Rote Bete, die ich aus Polen mitgebracht habe. Wenn ich an Rote Bete denke, denke ich immer an eine Komnination mit Kartoffeln und Fleisch oder Suppe! Aber auf beides hatten wir keinen Appetit und so haben wir ein alternatives Gericht gesucht. Wer hätte gedacht das Pasta und Rote Bete so gut zusammen schmeckt. Dieses Rezept haben wir ausprobiert. Unbedingt probieren, meine Damen!
Aufmerksam machen wollte ich dann bei dieser Gelegenheit auf Frau Liebe's Einkaufskorb.
In diesem Sinne: Guten Appetit!
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